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Mehr verwaltet als gestaltet

Bückeburger CDU-Chef legt Amt nieder Mehr verwaltet als gestaltet

Thorwald Hey hat bei seinem Abschied vom Posten des Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes durchaus selbstkritische Töne anklingen lassen. Er habe das Amt in der jüngeren Vergangenheit bisweilen „mehr verwaltet als gestaltet“, führte der seit 1978 in den Reihen der Christdemokraten engagierte Lokalpolitiker aus.

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Hey füllte seit 1984 unterschiedliche Vorstandsämter aus, seit dem Frühjahr 2006 stand er an der Spitze des Stadtverbandes. „Wir haben unter deiner Führung viel für die CDU erreicht, danke für die tolle Zusammenarbeit und deine tolle Arbeit“, merkte Axel Wohlgemuth an. Nachfolger Hermann Kempf trete in „nicht allzu kleine Fußstapfen“, meinte der Chef der CDU-Ratsfraktion. Kempf lobte Hey als „integre Person, die stets zu ihrem Wort steht und die immer hilfsbereit war“. Sowie: „Wenn Not am Mann war, warst du der Erste, der geholfen hat.“

 Hey stellte im Jahresbericht des Vorsitzenden das mit einer Fahrradtour durch die Niederung verbundene Kartoffelfest und einen Diskussionsabend mit dem Bundestagsabgeordneten Maik Beermann heraus. Beide Veranstaltungen seien „besonders gut gelaufen“. Der scheidende Chef, der nicht zuletzt steigende berufliche Inanspruchnahme für seinen Rückzug mitverantwortlich machte, betonte, dem Stadtverband auch weiterhin zur Verfügung zu stehen. „Wenn ihr meine Hilfe benötigt, bin ich jederzeit zum Mittun bereit, aber jetzt dürfen erst einmal die Jüngeren ran“, gab der praktizierende Allgemeinmediziner und ambitionierte Hobbymusiker zu verstehen.

 Während des zeitraubenden Wahlprozederes hörten die Versammlungsteilnehmer zahlreiche Wortbeiträge. Wohlgemuth berichtete aus der Stadtratsfraktion, Friedrich Pörtner über die Senioren-Union, André Hofmann und Sebastian Teiwes vom Kreisverband sowie von der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung.

 Wohlgemuth sagte mit Blick auf den neuen Vorsitzenden: „Mit dir hat die Partei einen guten Fang gemacht.“ Pörtner versprach: „Wir werden alle solidarisch an einem Strang ziehen.“ Dass in Bückeburg etwas zu bewegen sei, habe die Bürgermeisterwahl unter Beweis gestellt, hielt der frühere Landtagsabgeordnete fest. bus

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