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Mit Elektrokraft davonrauschen

Bückeburg / Tourismus Mit Elektrokraft davonrauschen

Es geht richtig einfach, die Fußgängerzone hochzufahren. Die Zuschaltung der Batterie steht auf voller Leistung, das Elektrofahrrad fährt flott – ohne großes eigenes Zutun. Das alles können Touristen künftig in Bückeburg erleben.

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Hotel-Chefin Marleen Wienberg und Bürgermeister Reiner Brombach demonstrieren es: Mit dem Elektrofahrrad geht das Radeln richtig leicht. © rc

Bückeburg (rc). Denn ab sofort können sie sich in Bückeburg E-Bikes mieten, also Räder mit zuschaltbarem Elektroantrieb, wenn sie zu Radtouren in die nähere oder weitere Umgebung starten wollen. 20 Euro Verleihgebühr kostet das Rad pro Tag. Buchbar ist es über das Hotel am Schlosstor oder aber die Hof-Apotheke sowie über die Touristinformation am Marktplatz.

Hof-Apotheken-Wirt Harald Strüwe und Bürgermeister Reiner Brombach präsentierten jetzt auf dem Marktplatz die Räder, mit denen die Stadt Bückeburg einen weiteren Happen im ständig wachsenden Tourismusmarkt abschneiden möchte. Wer ein solches Rad mieten will, kann es bereits bei seiner Hotelbuchung in allen Bückeburger Hotels angeben.

„Noch kein klassischer Radverleih“, wie Bürgermeister und Wirt angesichts von zwei E-Bikes sagten, die derzeit in Bückeburg zum Verleih anstehen. „Aber wenn es gut ankommt, wird ausgebaut.“

Bückeburg gehört mit seiner Station zu einem Verbund, der derzeit vom Schweizer Anbieter „Movelo“ flächendeckend für das gesamte Weserbergland aufgebaut und angeboten wird. 100 E-Bikes gibt es an Stationen etwa in Hameln, Bad Pyrmont oder Bad Karlshafen zu leihen. Die Stadt hat die Räder von dem Anbieter gemietet, der für Pflege und Wartung der Elektroräder zuständig ist. In einem zweiten Ausbauschritt ist daran gedacht, dass die Räder auch an anderen Verleihstationen zurückgegeben werden können, also mehrtägige Radtouren in der Region möglich sind.

So aber ist es zunächst so, dass die Bückeburger Räder am Abend zurückgegeben werden und in der alten Gefängniszelle im Rathaus an die Aufladestation kommen. Am nächsten Tag ist dann wieder Kraft für rund 70 Kilometer in den Akkus. „Für eine Tour hin und zurück zum Steinhuder Meer ist das schon eine sehr gute Unterstützung“, warben Brombach und Strüwe: „Die Berge etwa nach Rinteln gehen richtig leicht.“

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