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Mit Kind im Auto vor der Polizei geflohen

Bückeburg/Kleinenbremen Mit Kind im Auto vor der Polizei geflohen

„Was für eine Verantwortungslosigkeit.“ Das müssen sich auch die Polizeibeamten gedacht haben, die am Dienstagmorgen einen 49-jährigen Autofahrer nach einer wilden Verfolgungsjagd stoppten. Im Wagen saß er nämlich auch sein sechsjähriges Kind.

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Bückeburg/Kleinenbremen. Polizeibeamte wollten den Autofahrer in Kleinenbremen kontrollieren. Dieser hielt jedoch nicht an, sondern ergriff die Flucht. „Erst nach etlichen Kilometern mit Geschwindigkeiten bis zu Tempo 180 stoppte der Mann in Minden seinen Wagen an einer Ampel an der Portastraße in Höhe des Straßenverkehrsamtes“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Dort hätten ihn die Beamten widerstandslos festnehmen können. Doch auch erst in diesem Moment bemerkten die Polizisten das ordnungsgemäß gesicherte Kind auf dem Beifahrersitz. Anschließend stellte sich auch das mögliche Motiv für die Flucht heraus: Der 49-Jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Einem Polizeibeamten war der Mann wegen seiner zügigen Fahrweise um kurz nach 7.30 Uhr in einer Tempo-30-Zone in Kleinenbremen aufgefallen. Als dieser den vor ihm fahrenden Wagen daraufhin auf der Alten Straße Anhaltezeichen gab, stoppte der Mann zunächst. Als der Polizist ausgestiegen war und sich dem Fahrzeug näherte, gab der Fahrer jedoch plötzlich Gas. Über die Bückeburger Straße, die Bundesstraße 83 in Bückeburg und die B65 fuhr der Mann mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten davon. Die Anhaltesignale sowie das Blaulicht und das Martinshorn des ihm folgenden Streifenwagen ignorierte er beharrlich. Erst nachdem er im Kreisverkehr der „Birne“ in Minden auf die Portastraße eingebogen war, hielt er schließlich an. Die Polizei: „Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es zum Glück nicht.“

Eine plausible Erklärung für sein Verhalten konnte der 49-Jährige den Beamten nicht abgeben. Er stand weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss. Das Kind wurde von der zwischenzeitlich verständigten Mutter in Obhut genommen. Auf den Mann kommt nun eine Anzeige zu. kk

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