Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Mit Zukunft auseinandersetzen

Bückeburg / Kindergarten Mit Zukunft auseinandersetzen

Eine Mitteilung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Petzen über eine Neuordnung der Gruppenstruktur im Petzer Kindergarten hat im Ratsausschuss für Jugend und Familie eine Debatte über die allgemeine Zukunft der Bückeburger Kindergärten angestoßen.

Voriger Artikel
Stadtoberhaupt wird meist der „elteste Camerarius“
Nächster Artikel
Wer wird’s: Brombach oder Wohlgemuth?

Im Kindergarten Petzen soll mit Beginn des Kindergartenjahres 2015 eine altersübergreifende Gruppe eingerichtet werden.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir werden intensiv darüber beraten müssen, wie die Kindergartenlandschaft der Stadt zukünftig aussehen soll“, meinte die Ausschussvorsitzende Anka Knechtel.

 In Petzen werden Überlegungen angestellt, mit Beginn des Kindergartenjahres im August 2015 eine der jetzt vorhandenen zwei Gruppen zu schließen und die andere altersübergreifend für Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren zu führen. Die Betreuung soll innerhalb einer Kernzeit (8 bis 15.30 Uhr) sowie von Sonderöffnungszeiten (7 bis 8 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr) erfolgen. In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, dass durch die Änderung die Personalstunden von 132 auf 115 Stunden verringert und die Betriebskosten um etwa 30000 Euro gesenkt werden können.

 Christian Schütte, der in der Stadtverwaltung das Fachgebiet Jugend, Schulen und Sport verantwortet, teilte mit, dass die Stadt dieses Vorhaben begrüße. „Wir würden diesen Weg gern zusammen mit der Kirchengemeinde gehen.“ Die Zustimmung habe ihre Ursachen nicht zuletzt in den Auswirkungen des sich abzeichnenden demografischen Wandels. „Damit müssen wir uns als Stadt auseinandersetzen.“ Zudem machte Schütte die Ergebnisse einer Mitte August dieses Jahres organisierten Anfrage an alle Betreuungseinrichtungen publik, die knapp 100 freie Kindergartenplätze belegt.

 Im Ausschuss herrschte Einvernehmen darüber, dass bei diesem Thema in vielerlei Hinsicht weiterer Erörterungsbedarf besteht. „Wir sollten beraten, ob das Petzer Vorhaben überhaupt zu realisieren ist oder ob wir eventuell ganz andere Wege gehen müssen“, merkte Knechtel an. Zudem sollten die im Kindergarten Bodelschwingh-Haus gemachten Erfahrungen mit altersübergreifenden Gruppen abgewartet werden.

 Indes bestehe gegenwärtig kein Zeitdruck. „Weder stehen die Petzer Pläne vor der unmittelbaren Umsetzung, noch müssen wir jetzt etwas beschließen.“ Sie verstehe das Schreiben auch als Diskussionsgrundlage. „Damit erfüllt es schon seinen Sinn, denn wir reden darüber.“

 Die Diskussion wird voraussichtlich Ende Oktober dieses Jahres fortgeführt. Zu diesem Zeitpunkt plant die Stadtverwaltung ein gemeinsames Treffen mit jeweils zwei Vertretern aus allen Bückeburger Kinderbetreuungseinrichtungen. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg