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Mit der Meute über Stock und Stein

Bückeburg / Herbstjagd Mit der Meute über Stock und Stein

Als gesellschaftliches und reitsportliches Ereignis ersten Ranges haben die Bückeburger Schleppjagd- und Fahrsportfreunde ihre Herbstjagd zelebriert.

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Zu ihren Füßen die Böhmer Harrier Meute, verlassen die Reiter den Schlosshof.

Quelle: jp

Bückeburg. Rund 50 Reiter versammelten Jagdherr Heinrich Werkmeister aus Kleinenbremen und Thorsten Mönchmeyer, Master der Böhmer Harrier-Meute, bei der traditionellen Begrüßung im Bückeburger Schlosshof um sich. Wie schon in den Vorjahren verwöhnten Sonne und azurblauer Himmel und damit allerbestes Jagdwetter die Teilnehmer. Ausdrücklich bedankte sich Heinrich Werkmeister während der Begrüßung beim Adelshaus und der Standortverwaltung für die Erlaubnis zur Geländebenutzung und die langjährige Unterstützung.

 Der Jagdritt erstreckte sich über einen Parcours von rund zwölf Kilometern über den Truppenübungsplatz Röcke, wo vor der malerischen Kulisse des Wesergebirges geritten wurde und als besondere Herausforderung an die Reiter rund 30 Sprunghindernisse sowie sieben Gräben warteten. Geritten wurde wie in jedem Jahr in drei Gruppen: einem springenden Feld für besonders versierte und erfahrene Reiter, einem bedingt springenden Feld sowie einem Feld mit Erfahrung sammelnden Pferden und Reitern. Es folgten als viertes Feld Kutschengespanne und als fünftes Zuschauer auf Treckeranhängern. Einen Zwischenstopp legten die Jagdreiter dabei am sogenannten Panzerschuppen auf dem Truppenübungsplatz ein.

 Geritten wurde dabei wie schon in den vergangenen zwei Jahren hinter den Hunden der Böhmer Harrier-Meute. Diese älteste britische Hunderasse entstand vor rund 800 bis 900 Jahren in Großbritannien und gilt als Vorläufer des modernen Beagles. Ihr Name leitet sich vom englischen Wort „hare“ für Hase, da sie schon immer für die Hasenjagd eingesetzt wurden. Für die Bückeburger Herbstjagd wurde auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes eine sogenannte Schleppe, eine Duftspur, ausgelegt, von ihr leitet sich der Begriff Schleppjagd ab.

 Nachdem die Reiter ebenso wie ihre Pferde und Hunde wohlbehalten von der Jagdstrecke zurückgekehrt waren, wartete auf die Harrier als Belohnung auf der Mausoleumswiese das Curée, der Rinderpansen, auf den sich die quirligen Vierbeiner lautstark stürzten.

 Die Jagdreiter bekamen als Erinnerung das traditionelle Eichenbruch überreicht. Zum abschließenden Jagdessen trafen sich die Reiter im Bückeburger Tennisheim – und ließen einen großartigen Tag Revue passieren.

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