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Bückeburg Stadt Mitreißender Sound macht gute Laune
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00:17 17.02.2016
Nicht zuletzt die fünf Saxofonisten zeichnen für den kraftvollen Sound der Big Band „Star Dust“ beim Konzert im Hubschraubermuseum verantwortlich. Quelle: wk
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Bückeburg

Und zwar mit einem Konzert im ausverkauften Saal des Bückeburger Hubschraubermuseums. Dabei machten die Musiker um Bandleader Karl-Heinz Hölscher gleich mit ihrem ersten Stück klar, dass ihr im Wesentlichen auf Original-Jazz-Arrangements der dreißiger bis fünfziger Jahre basierendes Programm alles andere als angestaubt, sondern voll und ganz auf der Höhe der Zeit ist.

 Der zum Auftakt intonierte Song „Up to date“ – seit 1963 Erkennungsmusik der allwöchentlichen ZDF-Sendung „Das aktuelle Sportstudio“ – unterstrich diese Botschaft allein schon von der Übersetzung des Titels ins Deutsche her, wenngleich er nicht aus „good old America“, sondern vom Komponisten Thomas Reich stammt. Darüber hinaus gab dieser knapp 45-sekündige, treibende Vorspann aber auch einen kleinen Vorgeschmack auf das, was den Zuhörern im weiteren Verlauf des Abends geboten wurde: nämlich ein schwungvoller, mitreißender, klanggewaltiger Hörgenuss, der jede Faser des Körpers ergriff und bei dem jedwede Trübsal im Nu hinweggeblasen wurde.

 Dies lag zum einen an dem von Hölscher zusammengestellten Repertoire, das jede Menge eingängige Songs – überwiegend von Jazzgrößen wie Glenn Miller, Count Basie, Duke Ellington und nicht zuletzt Benny Goodman – beinhaltete. Maßgeblichen Anteil hatten jedoch auch die unübersehbare Spielfreude und die Virtuosität der „Star Dust“-Musiker.

 Glenn Miller ist es übrigens, dem sich die einmal pro Monat in Emmerthal probende Big Band in diesem Jahr schwerpunktmäßig widmen will. Deshalb waren der Großteil der im Hubschraubermuseum gespielten Stücke Hits dieses US-amerikanischen Jazz-Musikers (1904-1944). Darunter die Stücke „Perfidia“, „Pennsylvania 6-5000“, In The Mood“ und „Jeep Jocky Jump“ sowie das von Baritonsaxofon-Bassläufen geprägte „Hot Toddy“ und das der Hölscher-Band ihren Namen gebende „Star Dust“ – nur um einige der zum Besten gegebenen Glenn-Miller-Songs zu nennen.

 Hervorgegangen ist die Big Band „Star Dust“ übrigens im Jahr 1984 aus einer Big Band der Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg, die damals von Hölscher geleitet worden war. Als der seinerzeit aber aus dem aktiven Dienst bei der Bundeswehr ausschied, fanden sich „seine“ jungen Soldaten beziehungsweise Musiker kurzerhand privat zusammen, um „Star Dust“ zu gründen und weiter gemeinsam Musik zu machen. In typischer Glenn-Miller-Besetzung – also mit fünf Saxofonisten, vier Posaunisten, vier Trompetern und mindestens vier Rhythmusinstrumentalisten (Schlagzeug, Gitarre, Bass, Piano) plus Bandleader.

 Bis 1994 hatte die Big Band „Star Dust“ recht viele Auftritte im Schaumburger Land und genoss hier dementsprechend einen hohen Bekanntheitsgrad, so Hölscher. Dann jedoch ging die Formation in eine Art Dämmerschlaf, da etliche Mitglieder vor allem aus beruflichen Gründen in andere Regionen Deutschland wegzogen. Im Jahr 2003 wurde die Big Band schließlich im Raum Hameln reaktiviert, wobei auch wieder einige ehemalige Soldaten respektive Musiker der Ursprungs-Big-Band mit dabei sind.

 Angesichts des rappelvollen „Konzertsaales“ im Hubschraubermuseum verriet Hölscher bei der Begrüßung, dass er über diese Besucherresonanz doch positiv überrascht sei, denn: „Das war eigentlich nicht zu erwarten, weil man hier ja schon lange nichts mehr von uns gehört hat.“ Allerdings habe er im Publikum etliche seit Langem bekannte Gesichter entdeckt, „die uns bei unseren Auftritten hinterher reisen“.

 Von Thomas Mallwitz, dem Vorsitzenden des die Veranstaltung ausrichtenden Vereins Bückeburger Hubschrauberzentrum, war zu erfahren, dass das Konzert nach Eröffnung des Kartenvorverkaufes „in kürzester Zeit“ ausverkauft war. Für das laufende Jahr kündigte er an, dass es dort noch mehr hochkarätige Events geben wird.

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