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Müssen immer noch besser werden

Familientag in Bückeburg Müssen immer noch besser werden

Bunt, unterhaltsam, kulinarisch und international: So ging es zu bei der diesjährigen Ausgabe des Bückeburger Familientags. Unter dem Motto „Miteinander – füreinander“ hatten rund 40 Vereine, Gruppen und Institutionen auf Einladung des „Bündnisses für Familie“ sowie der Stadt Bückeburg ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, um das Publikum einen Nachmittag lang mit Unterhaltung, Informationen sowie Speis und Trank zu versorgen.

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Mitmachen ausdrücklich erlaubt: Beim Familientag stehen die Kinder im Mittelpunkt. jp

Bückeburg. Bückeburg nenne sich schon seit Jahren familienfreundliche Kommune, meinte Bürgermeister Brombach bei der Eröffnung. „Aber auf diesem Weg wird man nie fertig, sondern muss sich stets bemühen, immer noch besser zu werden.“

Den Flüchtlingen, die in der vergangenen Woche in der Jägerkaserne Bückeburg untergebracht wurden und dort seitdem vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut werden, wünschte der Bürgermeister eine offene und herzliche Aufnahme in der Historischen Residenzstadt: „Ich hoffe, dass wir auch für diese Menschen möglichst bald im Bündnis für Familie einen Platz schaffen.“ Zur erfolgreichen Integration gehörten aber immer zwei Seiten, so Brombach: „Beide Seiten müssen die Integration wollen und dazu bereit sein.“

Aufgrund des Einsatzes in der Jägerkaserne hatte das DRK seine Teilnahme am Familientag kurzfristig absagen müssen. Gekommen trotz ebenfalls vielfältiger Aufgaben bei der Flüchtlingsbetreuung war das TRW. „Das nennt man Bückeburger Zellteilung“, so Brombach. Ein paar nachdenkliche Worte fand anschließend Pastor Rainer Diekmann zum Bibelwort „Nehmet einander an“ aus dem Brief an die Römer, Kapitel 15, Vers 7: Die diesjährige Jahreslosung, die alljährlich von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt wird, gelte ganz besonders angesichts der derzeitigen Flüchtlingssituation in Deutschland.

 Wie ungemein schmackhaft Integration funktionieren kann, das zeigten die schon seit längerer Zeit in der katholischen Kirchengemeinde St. Marien aktiven Flüchtlingsfrauen mit ihrem internationalen Büfett, das sie im Pfarrheim anboten. Direkt nebenan ging es sportlich zu bei der Freikirchlichen Gemeinde, bei der man sich im amerikanischen Nationalsport Baseball probieren konnte. Musikalische Kurzweil entboten unter anderem die Bandakademie Bückeburg der Musikschule Schaumburger Märchensänger, die Musik- und Tanztalente des Gymnasiums Adolfinum Bückeburg und der Chor „Acapella“. Sportliches zu bestaunen gab es unter anderem von der Budo-Abteilung und der Turnabteilung des VfL Bückeburg sowie den Zumba-Kids und den Breakdancern der Turnerschaft Rusbend.

 Wie man sich im und am Wasser richtig verhält, darüber informierte die DLRG an ihrem Stand. Weniger feurig als mehr feuchtfröhlich ging es zu bei den Löschübungen der „Feuerfüchse“, der Kinderfeuerwehr Bückeburg-Stadt. Besucher mit starkem Zwerchfell konnten dieses gleich zweimal bei den Auftritten des Impro-Theaters „Spek Spek“ aus Kleinenbremen malträtieren lassen. Umfangreiche Infos zum gerade 400 Jahre alt gewordenen Gotteshaus gab es beim „Kirchenquiz durch die Stadtkirche für die ganze Familie“. Und so richtig das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen konnte man sich am Stand der Bückeburger Pfadfinder vom Stamm der Bilche, die dort für alle hungrigen Gäste die köstliche „Pfadi-Pfanne“ zubereiteten.  jp

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