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Bückeburg Stadt Multifunktionsanlage kommt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Multifunktionsanlage kommt
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00:31 19.04.2018
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Bückeburg

Der Landkreis als Schulträger hat bereits die Gestellungsverträge mit der Stadt unterschrieben.

 Die Ausschussvorsitzende Iris Gnieser (CDU) räumte ein, dass es seitens der Stadt versäumt worden sei, die Schule mit auf den Weg zu nehmen. „Wir brauchen die Akzeptanz des Gymnasiums“, merkte Ratsherr Dieter Wilharm-Lohmann (CDU) an. „Die Stadt steht in der Schuld der Jugendlichen“, so Gnieser. Das müsse auch an die Schule weitergegeben werden.

 Die Schule selbst hat sich nach einem Ortstermin für den gleichen Standort ausgesprochen wie zuvor die Stadt. Allerdings soll die geplante Anlage nach ihren Vorstellungen um 90 Grad gedreht werden, wie Fachgebietsleiter Christian Schütte den jüngsten Stand der Dinge berichtete, nachdem die Schule ihre Bedenken angemeldet hatte. Laut dem Direktor soll nach Angaben Schüttes „der einzige Standort, der akzeptiert wird“, in der kommenden Woche in einer Dienstbesprechung dem Kollegium vorgestellt werden. In einer Gesamtkonferenz sollen dann auch Schüler- und Elternvertreter am 25. Juni – zwei Tage vor Beginn der Sommerferien – entscheiden, ob die Anlage wie geplant dort gebaut werden kann.

Heftige Debatte um Standort

Angesichts der Tatsache, dass die Multifunktionsanlage nach jahrelanger Diskussion um Finanzierung und Standort noch in diesem Jahr endlich gebaut werden soll, schlug Gnieser vor, dass die Erdarbeiten in den Herbstferien durchgeführt werden. Die weiteren Arbeiten könnten dann ohne weitere Lärmbelastung im Anschluss durchgeführt werden.

 Während der Delegiertenversammlung des Forums Bückeburger Sportvereine Mitte Februar waren Überlegungen laut geworden, die auf eine erneute Überprüfung des Standortes der Multifunktionsanlage abzielen. Mehrere Teilnehmer plädierten dafür, die Anlage an ein Vereinsgelände anzubinden. Den Standort Adolfinum hatte der Forumsvorsitzende Martin Brandt, seines Zeichens auch Präsident des VfL Bückeburg, als „keine gute Idee“ bezeichnet und eine heftige Debatte ausgelöst. rc

Die Begegnungsstätte an der Herderstraße in Bückeburg haben im vergangenen Jahr rund 13.000 Gäste besucht. Diese Zahl nannte die Leiterin der Einrichtung, Heike Sareyka, die bei der Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie die Jahresbilanz und die Angebote der Einrichtung vorstellte.

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