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Multiports für Fahrräder?

Bückeburg Multiports für Fahrräder?

Die Situation der am Bahnhof abgestellten Fahrräder ist eines der Themen der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises Radverkehr gewesen. In diesem Zusammenhang brachte Baubereichsleiter Jörg Klostermann sogenannte Multiports ins Gespräch – abschließbare Konstruktionen, die mehrere Räder aufnehmen können.

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Am Bahnhof könnten zukünftig Multiports für die Abstellung von Fahrrädern zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. Wie der Baurat erläuterte, werden Multiports in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Die Palette reicht von überdachten Umzäunungen über Glaskonstruktionen bis zu Container-Gebäuden. Klostermanns Ausführungen zufolge könnten die Ports um Schließfächer und Ladestationen für E-Bikes ergänzt werden. Die Arbeitskreismitglieder plädierten dafür, das Thema im Bau- und Umweltausschuss des Stadtrates behandeln zu lassen.

Der Ausschuss soll überdies bei der Klärung der Frage helfen, warum bei den Ausbauten der Petzer und der Mindener Straße Anregungen des Arbeitskreises keine Berücksichtigung gefunden haben.

Auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune

Klostermann teilte zudem mit, dass die Verwaltung gegenwärtig an der Erstellung eines allgemeinen Konzepts für Fahrrad-Abstellanlagen arbeitet. Dabei werden die Standorte Sparkasse, Tourist-Info, Schloss, Stadtkirche, Dr.-Witte-Platz, Marktplatz, Dr.-Faust-Halle, Graf-Wilhelm-Schule, Bahnhof, Hubschraubermuseum, Bergbad, Stadthaus, Grundschule Im Petzer Feld und E-Center Weinberg in den Blick genommen.

Des Weiteren erörterte der Arbeitskreis mögliche Vorgehensweisen für eine Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune. Dieses jeweils drei Jahre gültige Zertifikat war der Stadt 2009 schon einmal verliehen worden. Für eine erneute Bewerbung an der von der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen/Bremen betreuten Konkurrenz müsse die Politik der Verwaltung einen entsprechenden Auftrag erteilen, betonte Klostermann. Und: „Einfach ein paar Fahrradständer aufzustellen, reicht für eine Zertifizierung allerdings nicht aus.“

Hinsichtlich der Teilnahme an der 2018er Auflage des bundesweit veranstalteten Wettbewerbs „Stadtradeln“ kamen die Arbeitskreismitglieder überein, eine Kooperation mit dem Landkreis anzustreben. Bei dem Wettbewerb könnte nicht nur die Innenstadt, sondern auch die Ortsteile Berücksichtigung finden. Etwa die überwiegend von Pendlern oder Schülern bevorzugten Bushaltestellen.  bus

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