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Nach Cammer zur Familie

Eines der größten Schuhhäuser Norddeutschlands Nach Cammer zur Familie

„Preis und Beratung sowie Qualität und Quantität müssen stimmen, um erfolgreich am Markt bestehen zu können, sagt Philipp Niemann. Der Geschäftsführer des in Cammer in fünfter Generation als Familienunternehmen geführten Schuhhauses Niemann zeichnet für die Geschicke einer Firma verantwortlich, deren Ruf weit über die Grenzen des Bückeburger Ortsteiles hinausreicht.

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Die frohe Botschaft

Zahlreiche Sonderaktionen - das Foto zeigt einen Teil der Belegschaft während eines „Oktoberfestes“ - erhöhen die Anziehungskraft des Schuhhauses.

Quelle: bus

Cammer. „Wir zählen zu den größten Schuhhäusern Norddeutschlands und bieten der Kundschaft auf rund 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche Modelle von mehr als 100 internationalen Marken“, erläutert der Kaufmann. „Zu sensationell günstigen Niedrigpreisen“, verstehe sich. Um die Beratung kümmern sich rund 50 Mitarbeiter. „Auszeichnungen und Qualitätsbestätigungen wie der Mindener Kundenspiegel, das WMS Premium Register (Qualitätssiegel für Kinderschuhe im Deutschen Schuhinstitut) und der SHG Service Meister (Schaumburger Aktion zur Service-Optimierung im Bereich Handel und Handwerk) und viele positive Rückmeldungen unserer Kunden sind Bestätigung und Antrieb für uns“, führt Niemann aus.

 Zudem gilt in Cammer seit jeher ein besonderes Augenmerk der Förderung des Nachwuchses. „Als IHK-Ausbildungsbetrieb eröffnen wir jungen Frauen und Männern in mehreren Fachrichtungen die Gelegenheit, ihren beruflichen Werdegang gemeinsam mit uns zu beginnen“, erklärt der Geschäftsführer des aus einer im August anno 1880 am Rande des Schaumburger Waldes eröffneten Schusterwerkstatt hervorgegangenen Unternehmens.

 Für die Grundsteinlegung des späteren Erfolgsmodells zeichnete seinerzeit Friedrich Niemann verantwortlich. Dessen ebenfalls auf den Vornamen Friedrich hörender Enkel führte den Betrieb gemeinsam mit dem Vater von Philipp Niemann, Horst Niemann, auf eine Erfolgsspur, die das einst beschauliche Geschäft zu einem der bundesweit größten selbstständigen Branchenvertreter werden ließ.

 Im Zuge der in den sechziger Jahren beginnenden Mobilitätssteigerung erlebte die Traditionsadresse einen weiteren Aufschwung. Jetzt kamen die Kunden nicht mehr nur aus der unmittelbaren Umgebung; auf dem großzügig bemessenen Parkplatz waren zunehmend Auto-Kennzeichen zu finden, die auf weite Anreisen schließen ließen. Mit dem Fortschritt gingen in der Folgezeit mehrere umfangreiche Baumaßnahmen einher. 1980 stand eine Erweiterung auf etwa 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf dem Programm, zwei Jahrzehnte darauf kamen weitere 1000 Quadratmeter hinzu.

 Heute bietet der an der Friller Straße gelegene Komplex Platz für mehr als 30000 Paar Schuhe, einen Orthopädie-Betrieb und 200 kostenlose Parkplätze. Insgesamt betrachtet präsentiert das Unternehmen ein Angebot, das alle Kundenwünsche berücksichtigt. Daher kann der Inhaber auch mit der vermeintlichen Konkurrenz im Internet gut leben. „Unsere Stärke ist gerade das stationäre Geschäft“, legt Niemann dar.

 Wer schnell und flexibel handeln könne, über ausreichend Erfahrung und Kontakte verfüge und ein Gespür für die richtige Ware besitze, müsse den Online-Handel nicht fürchten. „Oft sind wir sogar günstiger als das Internet“, berichtet der Kaufmann. Darüber hinaus sei zu bedenken, dass speziell beim Schuhkauf viele individuelle Aspekte Berücksichtigung fänden.

 Was wiederum die intensive Fachberatung bedinge. Wenn dann überdies Preis und Qualität stimmten, schließe sich der Kreis und eine hohe Kundenbindung sei die Folge. Die im Zusammenhang mit einem Besuch des Schuhhauses häufig zu vernehmende Redewendung „wir fahren nach Cammer zur Familie“ stelle der gesamten Belegschaft ein hervorragendes Zeugnis aus, hält Philipp Niemann fest. bus

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