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Verein verurteilt Angriff

Nach Zuschauer-Attacke auf Schiedsrichter Verein verurteilt Angriff

Ein Vorfall aus den vergangenen Tagen hat bei der Generalversammlung des VfR Evesen den größten Raum eingenommen. Den Angriff eines Zuschauers auf einen Schiedsrichter verurteilten Vorstand und Mitglieder aufs Schärfste. Tenor: „Wir sind entsetzt.“

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 Jürgen Bolte (von links), Wilfried Krömker und Peter Möse verurteilen solche Gewaltausbrüche auf dem Fußballplatz.

Quelle: mig

Bückeburg. Das ist das hässliche Gesicht des Fußballs: Ein Zuschauer rennt mit den Worten „Du H...sohn, ich stech dich ab!“ aufs Feld und attackiert den Schiedsrichter. Ordner mussten eingreifen. Für den „Fan“ wird das Ganze noch ein Nachspiel haben, aber auch der Verein leidet unter dem Gewaltausbruch. Er verurteile den Vorfall „aufs Schärfste“, so der Abteilungsleiter Fußball im VfR, Jürgen Bolte. Leider, so Bolte, seien solche Vorfälle nicht zu verhindern und würden auch in gut gesicherten Bundesligastadien passieren.

Team hat gut reagiert

 „Was ich positiv vermerken möchte, ist das Verhalten unseres Teams, das trotz der Enttäuschung über das Gegentor in der letzten Minute ruhig geblieben ist und den Schiri sogar gegen die Attacke geschützt hat.“ Zudem sei anzumerken, dass die 1. Mannschaft in der Fairnesstabelle der Bezirksliga IV auf dem ersten Platz stehe, „was für die Disziplin auf dem Platz“ spreche.

 Dieses gute Gesamtbild, so Bolte, dürfe man sich nicht von Einzelnen kaputtmachen lassen, denn: „Die Mannschaft kann mit Sicherheit nichts für einzelne Zuschauer.“

 Ein Sportler forderte den Ausschluss: „So ein Mensch darf nie wieder auf den Platz.“ Man solle als Zeichen die von ihm gespendeten Trikots zurückgeben. Es gehe nicht an, dass „für so einen“ noch Werbung gemacht werde. Wilfried Krömker, der Vorsitzende des VfR, sah das genauso: „Der wird bei uns Platzverbot kriegen. Das ist das erste Mal, dass ich so was erlebe, seitdem ich im Verein bin.“

Urteil abwarten

 In Sachen Rückgabe der Trikots wollte der Vorstand nicht über die Köpfe der Mannschaft entscheiden und das Sportgerichtsurteil abwarten. „Lass uns Zeit zum Handeln, es wird reagiert werden“, versprach Peter Möse, Vize-Vorsitzender des VfR. Kritik am Trainer bügelte Bolte ab: „Der Trainer hat sich ganz klar von dem Vorfall distanziert. Außerdem war es nur ein Zuschauer, der den Platz gestürmt hat und nicht mehrere. Das war in dem Bericht falsch vermerkt.“

 Nächster Punkt auf der Tagesordnung: die Wahl eines neuen Vorstands. Einmal mehr wurden Krömker und Möse bestätigt. Weitere Posten gingen an Reinhard Radicke (Schriftführer), Joachim Vogt (Kassierer), Joachim Scheffler (Pressewart) und Karl-Heinz Mende (Sozialwart).

mig

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