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Nach drei Jahren Sperrung soll endlich gebaut werden

Bückeburg / Entscheidung Nach drei Jahren Sperrung soll endlich gebaut werden

Anfang Mai soll die neue Stahlbrücke über die Bundesstraße 83 freigegeben werden. Damit rechnet Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln in der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

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Auslaufmodell: Die marode Holzbrücke über die Bundesstraße 83 wird demnächst durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.  

Quelle: ly

Bückeburg. Bückeburg (ly). Zunächst jedoch muss das alte Holzbauwerk in den Hofwiesen weg. Wie Brockmann auf Anfrage weiter berichtet, fällt der Abrisstermin in die Woche vom 19. März an. Ein genauer Tag steht noch nicht fest. Zum Abbruch der mehr als 20 Jahre alten Holzbrücke wird die Bundesstraße über Nacht voll gesperrt, voraussichtlich von 22 bis 6 Uhr. „Für den Fall der Fälle haben wir zwei Nächte beantragt, gehen aber davon aus, dass eine reicht“, so der Leiter.

 Für die Vorbereitung des Aufbaus beziehungsweise die Errichtung selbst rechnet Brockmann mit jeweils drei Wochen, sodass die Freigabe im Mai wäre. Zum Errichten der 114 Meter langen Konstruktion aus Edelstahl muss die B83 zuvor im April noch einmal für eine Nacht gesperrt werden. Die sechs Teile werden vor Ort zusammengeschweißt.

 In Kleinenbremen und Bückeburg geht damit eine längere Durststrecke zu Ende, weil die Brücke Radlern, Fußgängern und vereinzelt auch Rollstuhlfahrern als willkommene Abkürzung dient. Gesperrt ist das marode Bauwerk bereits seit Mai 2009, das wären dann drei Jahre bis zur Inbetriebnahme. Durch Pilzbefall waren tragende Teile morsch und faul geworden.

 Um zu unterstreichen, wie wichtig ihnen die Geh- und Radwegbrücke ist, hatten Einwohner Markus Brockmann vor fast zwei Jahren im Bezirksausschuss eine Liste mit mehr als 250 Unterschriften in die Hand gedrückt. Zuletzt war der Zeitplan weiter ins Stocken geraten, weil es Lieferprobleme bei den acht Lagern gab, auf denen die Konstruktion stehen soll (wir berichteten). Nur ein verspäteter Wintereinbruch mit Dauerfrost könnte die Arbeiten nach Einschätzung Brockmanns jetzt noch verzögern. Doch danach sieht es nicht aus.

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