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Nachdrücklich formuliert

Ortsrat Nachdrücklich formuliert

Eine im offiziellen Teil ohne ausschweifende Diskussionen auskommende Sitzung haben die Besucher der aktuellen Zusammenkunft des Rusbender Ortsrates erlebt.

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Mit Blick auf die Herrichtung der Heveser Straße (Bild) bemängelt der Ortsbürgermeister unzureichende Informationen durch den Baulastträger.

Quelle: bus

Rusbend. Dass Ortsbürgermeister Andreas Struckmann diesmal mitunter ein wenig nachdrücklicher als gewohnt formulierte, mag der Tatsache seines in Aussicht stehenden Abschieds aus der Lokalpolitik geschuldet gewesen sein. Struckmann hatte mehrfach bekräftigt, bei den im September anstehenden Kommunalwahlen nicht erneut kandidieren zu wollen.

"Super Bereicherung für Rusbend"

Beim Tagesordnungspunkt „Gehweg Deinser Straße“ fand die Mitteilung von Baubereichsleiter Jörg Klostermann, das Vorhaben solle 2018 in Angriff genommen werden, die breite Zustimmung der Ortsratsmitglieder. Die Realisierung des seit langer Zeit in der örtlichen Erörterung stehenden Projekts käme einer „super Bereicherung für Rusbend“ gleich, meinte Struckmann.

Mit Blick auf die in jüngster Zeit vielerorts im Stadtgebiet errichteten Geschwindigkeitsmessanlagen reklamierten die Ortsratsmitglieder zwei dieser fest installierten Messstationen für Rusbend. Das benötigte Geld soll im 2017er Haushalt ausgewiesen werden. Wolfgang Rinne regte in diesem Zusammenhang an, die Geschwindigkeitsbegrenzung im von der Einmündung der Straße Am Walde bis zur Mittellandkanalbrücke reichenden Abschnitt der Landstraße 450 von bislang 70 auf zukünftig 50 Stundenkilometer herabzusetzen.

Künftig mehr Informationen

Punkt „Deckenerneuerung Heveser Straße“: Hier bemängelten sowohl Struckmann als auch Klostermann unzureichende Informationen der Baulastträger. „Ich kann das an den Tag gelegte Verhalten nicht nachvollziehen“, sagte der Ortsbürgermeister. „Ich finde die Art und Weise nicht gut.“ Künftig mehr Informationen und Abstimmungen wünschte Struckmann sich auch hinsichtlich von der Stadt in Rusbend vorgenommener Bepflanzungen. Klare Ankündigung von Baurat Klostermann: „Das wird in Zukunft wie gewünscht laufen.“

Struckmann fand zudem unter dem Tagesordnungspunkt „Anrufbus“ deutliche Worte. „Hier hätte ich mir mehr Unterstützung von der Verwaltung und aus anderen Ortsteilen gewünscht“, erklärte der Ortsbürgermeister. Zu dem Thema waren umfangreiche Befragungen organisiert worden, deren Resultate wegen personeller Engpässe in der Verwaltung bislang noch nicht ausgewertet worden sind. Bewohnern Rusbends steht an bestimmten Tagen das in Nienstädt vorgehaltene Anrufbus-Angebot zur Verfügung.

Umfangreiche Chronik

Struckmann erneuerte seinen Dank an Ernst Spannuth, der im Februar eine umfangreiche Chronik der Ortschaft vorgelegt hat. Das Engagement des Autors könne nur in den höchsten Tönen gewürdigt werden, hielt Struckmann unter dem Klopfen der Anwesenden fest. Spannuth war vor der Veröffentlichung mit privatem Geld in Vorleistung getreten, um den Druck der Publikation zu ermöglichen.

Ein wenig ausführlicher fiel Struckmanns Rückblick auf die Umsetzung der in der 2011 veranstalteten Ortsumfrage Anliegen aus. „Viele Punkte sind in der Zwischenzeit erledigt worden“, fasste der Ortsbürgermeister sichtlich zufrieden zusammen. Ausstände seien überwiegend bei Angelegenheiten auszumachen, die nicht im Verantwortungsbereich des Ortsrates lägen. „Und bei großen Wünschen wie etwa dem Gehweg Deinser Straße sind wir am Ball.“ bus

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