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Neue Audioanlage erleichtert das Zuhören

Sanierung des Jetenburger Friedhofs Neue Audioanlage erleichtert das Zuhören

Patenschaften für Flüchtlinge zu übernehmen, um ihnen die Heimatgeschichte des Schaumburger Landes nahezubringen und ihnen somit „ein heimatliches Gefühl“ in ihrem neuen Lebensumfeld zu geben? Für den Vorstand der Ortsgemeinschaft Bückeburg des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins kommt dies nicht infrage.

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Heinz Werner Hinze

Quelle: wk

Bückeburg (wk). Das hat Heinz Werner Hinze, der Leiter der Ortsgemeinschaft, im Gespräch mit dieser Zeitung zum Ausdruck gebracht.

 Allein schon aufgrund der Altersstruktur des Heimatvereins – viele Mitglieder seien bereits zwischen 70 und 80 Jahre alt – sei der von dem Vereinsmitglied Petrona Kracke bei der Jahresversammlung gemachte Vorschlag (wir berichteten) „nicht umsetzbar“. Zudem gebe es ja auch schon private Engagements einzelner Mitglieder zur Unterstützung der in Bückeburg untergebrachten Flüchtlinge. Und überhaupt: „Das war auch nicht abgestimmt. Das war eine persönliche Meinung von Frau Kracke“, betonte Hinze.

 Was sich der Verein nach Auskunft des Ortsgemeinschaftsleiters indes vorgenommen hat, ist, sich zukünftig in verstärktem Maße der „Heimatpflege“ zu widmen. So werde man sich „mit einigen Tausend Euro“ an der geplanten Sanierung der denkmalgeschützten Mauer des Jetenburger Friedhofes finanziell beteiligen. Den Anstoß dafür habe ein vor einiger Zeit von ihm mit dem Oberprediger der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bückeburg, Wieland Kastning, geführtes Gespräch gegeben.

 Wichtig ist Hinze ferner der Hinweis, dass sich die aktuell 350 Mitglieder zählende Ortsgemeinschaft vor Kurzem eine aus Verstärker, Mikrofon und Lautsprechern bestehende Audioanlage gekauft hat, die bei Vortragsveranstaltungen zum Einsatz kommen soll. Dank dieser rund 1600 Euro teuren Anschaffung sei es für diejenigen Mitglieder, die altersbedingt nicht mehr so gut hören können, nun leichter, den Ausführungen der Referenten zu folgen.

 Ein Hinweis: Die für dieses Jahr geplante Vier-Tages-Fahrt mit Reiseziel Leipzig, die in Kooperation mit dem Kulturverein Bückeburg ausgerichtet werden soll, findet laut Hinze nicht vom 22. bis 25. September statt, sondern muss auf einen anderen Termin verlegt werden. Grund sei, dass man für den ursprünglich vorgesehenen Reisezeitraum kein Hotel gefunden habe, das genug Zimmer für die Reisegruppe freigehabt habe. Überlegt werde nun, diese Fahrt eventuell bereits im August durchzuführen, sofern entsprechende Hotelübernachtungen gebucht werden können.

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