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Neues „Archäomobil“

Kommunalarchäologie der Schaumburger Landschaft Neues „Archäomobil“

Der Zuständigkeitsbereich der Kommunalarchäologie der Schaumburger Landschaft, sesshaft in der Alten Kammerkasse neben dem Schlosstor in Bückeburg, ist mit mehr als 2000 Kilometer sehr groß.

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Freuen sich gemeinsam über die neuen Einsatzmöglichkeiten des ehemaligen Montagefahrzeugs: Kommunalarchäologe Jens Berthold (links) und Stephan Nahrath, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie GmbH.

Quelle: pr

BÜCKEBURG. Einsätze im Gelände sind dabei an der Tagesordnung, und ein Baustellenfahrzeug ist ständig im Einsatz. Wegen dieser außerordentlichen Beanspruchung hatte der bisherige Transporter, ein altehrwürdiger Bulli, seine Belastungsgrenze erreicht und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die kommunale Westfalen-Weser-Energie-Gruppe sprang jetzt in die Bresche und sorgte für Ersatz.

Beim Netzbetreiber Westfalen Weser Netz GmbH war ein Montagefahrzeug turnusmäßig außer Dienst genommen worden. Zum passenden Zeitpunkt kam auf Vermittlung des Bückeburger Bürgermeisters Reiner Brombach die Anfrage nach einem Transporter für die Kommunalarchäologie der Schaumburger Landschaft. Sofort erklärte sich das Unternehmen bereit, den Monteurwagen für diese besonderen kulturellen Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Der Opel Vivaro war regelmäßig in der Inspektion und ist voll funktionstüchtig.

Ehrenamt fördern

„Besonders begeistert bin ich von den vielen Schränken mit den unterschiedlichen Schubfächern im Inneren des Wagens. Da immer wieder kleinere und größere archäologische Untersuchungen auch spontan nötig sind, müssen Werkzeug und Vermessungsausrüstung stets griffbereit sein“, freut sich Jens Berthold, Kommunalarchäologe der Schaumburger Landschaft über die praktische Inneneinrichtung. „Funde, die bei Ausgrabungen zutage kommen, sind zu sichern und ins Magazin zu befördern. Oft müssen wir etwa Urnen oder Holzproben zur Datierung ins Labor transportieren.“ Er hat den ehemaligen Montagewagen schon beinahe liebevoll „Archäomobil“ getauft.

Ein Einsatzfahrzeug sei eine wichtige Voraussetzung, um Grabungen überhaupt durchführen und auf Baustellen agieren zu können, betont Berthold. Diese Grundvoraussetzung sei durch die Spende der Westfalen Weser Netz GmbH für die kommenden Jahre erneut gesichert worden.

„Wir haben mit der Kommunalarchäologie der Schaumburger Landschaft eine sehr gute weitere Verwendung für unser Fahrzeug gefunden. Kulturhistorisches Engagement wird oft etwas stiefmütterlich behandelt“, erläutert Stephan Nahrath, Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie GmbH. „Wir unterstützen den Kommunalarchäologen und sein Team sehr gern, weil man durch diese Arbeit viel über unsere Heimat, unsere Vorfahren und frühere Kulturen erfahren kann. Außerdem wird mit unserer Sachspende auch ehrenamtliches Engagement gefördert.“ 

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