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Neues Dach über dem Kopf

Obdachlosenhilfe Neues Dach über dem Kopf

120000 Euro hat die Stadt Bückeburg in den Bau von fünf neuen Wohneinheiten für Obdachlose investiert. „Wir wollen damit menschenwürdige Unterkünfte bereitstellen“, erklärte Bürgermeister Reiner Brombach bei der Vorstellung des Projektes.

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Die alte Behelfsunterkunft

Quelle: pr.

Bückeburg (kk). Die Wohncontainer nahe dem Bahnhof lösen eine mehr als 25 Jahre alte Notunterkunft an gleicher Stelle ab, die heruntergekommen und nicht mehr sanierungsfähig war.

 Bückeburg verfügt damit wieder über 15 Plätze für Obdachlose. Das sei dem durchschnittlichen Bedarf angepasst und in der Praxis ausreichend, sagte Brombach. Im einem gegenüber liegenden Wohnhaus stehen weitere Plätze zur Verfügung, außerdem gibt es in Evesen eine Unterkunft. 13 Wohneinheiten sind derzeit belegt. Zum Vorhalten geeigneter Plätze ist die Stadt übrigens verpflichtet.

 Maike Aldag vom Bürgerservice der Stadtverwaltung berichtete aus der Praxis, dass die Nachfrage nach Wohnraum im Winter größer sei als im Sommer. Viele Obdachlose zögen es vor, im Sommer herumzuziehen oder auf der Straße zu leben. Doch es sind längst nicht nur „Tippelbrüder“, die sich um einen Platz in der Unterkunft bemühen. Zum Beispiel nach einer Räumungsklage kann dieses Schicksal vielen anderen drohen.

 Die Ausstattung der neuen Container ist spartanisch. Der Schlafraum mit Kochmöglichkeit ist klein, es gibt einen kleinen Flur und eine Nasszelle mit Dusche und Toilette. Insgesamt habe man Wert auf solide Materialien gelegt, erläutere Bau-Fachbereichsleiter Jörg Klostermann. Beheizt werden die Wohneinheiten zentral mit Gas, die technischen Anlagen sind in einem angrenzenden kleinen Container untergebracht. Die Versorgungs- und Abwasserleitungen sind so dimensioniert, dass die Anlage bei Bedarf noch einmal um fünf Einheiten erweitert werden könnte. Im Februar hatte der Verwaltungsausschuss den Beschluss zum Neubau gefasst, der dann auch zügig umgesetzt wurde. Das war noch vor der enormen Nachfrage nach Wohncontainern, die die Flüchtlingswelle ausgelöst hat. Heute ist der Markt fast leer gefegt, die Preise sind erheblich gestiegen.

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