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Neujahrsempfang des Diözesanrates Hildesheim

Zeichen der Hoffnung Neujahrsempfang des Diözesanrates Hildesheim

„Es gibt noch immer mehr Zeichen für Hoffnung als für das Schüren von Ängsten“, hat Bischof Norbert Trelle den Besuchern des Neujahrsempfangs des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Hildesheim zu verstehen gegeben.

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Bischof Norbert Trelle heißt die Empfangsbesucher im Hubschraubermuseum willkommen.

Quelle: bus

Bückeburg. Der im Hubschraubermuseum veranstaltete Empfang führte rund 110 Personen zusammen. Zu den Gästen zählten nicht nur katholische und evangelische Christen, sondern mit Nekrasova Jalowaja (Landesverband der jüdischen Gemeinden) und Ali Ünlü (Türkisch-Islamischer Kulturverein Stadthagen) auch Vertreter anderer Glaubensrichtungen.

 Bischof Trelle widmete einen großen Teil seines Grußwortes der im Juni 2015 von Papst Franziskus veröffentlichten Enzyklika „Laudato Si‘“, die sich schwerpunktmäßig mit den Themenbereichen Umwelt- und Klimaschutz befasst. Deren Unterzeile „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ verdeutliche, „dass es nicht nur um ökologische Fragen geht, sondern um Fragen der Gerechtigkeit, der Teilhabegerechtigkeit insbesondere an den Früchten der Erde und an dem, was menschliche Gemeinschaft zutiefst ausmacht.“

 Die Unterzeile meine – wie auch der zu hohen Feiertagen gespendete Segen „urbi et orbi“ – sowohl „die einzelne Gemeinde, die einzelne Lokalität, die Stadt, das Dorf, dort, wo wir in heimatlicher Verbundenheit mit Nachbarn, Freunden und Bekannten sowie mit neu Zuziehenden und Fremden leben und eine Kommunität bilden wollen“ als auch den durch die heutigen Medienmöglichkeiten eröffneten Blick auf die gesamte Welt. Dieser weite die Perspektive, damit sie nicht nur auf die eigenen und lokal begrenzten Bedürfnisse gelenkt werde. Der Bischof: „Wir stehen in einer gemeinsamen Verantwortung für das gemeinsame Haus dieser Erde für alle Menschen.“

 Der Diözesanrat ist das oberste Laiengremium im Bistum Hildesheim. Er vertritt die Anliegen der katholischen Christen des Bistums in der Öffentlichkeit. Vorsitzender ist Claus-Dieter Paschek. Der Rat lädt zu Beginn des Jahres die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, weitere Engagierte und Vertreter des öffentlichen Lebens zu seinem Neujahrsempfang ein, bei dem ein aktuelles gesellschaftliches Thema im Fokus steht.

 Dass der Empfang in Bückeburg veranstaltet wurde, hängt mit einer organisatorischen Neuausrichtung zusammen. „Wir wollen die unterschiedlichen Regionen unseres weitläufigen Bistums mehr berücksichtigen als bisher sowie die dort geleistete Arbeit würdigen und stärken“, erklärte Paschek. Das aktuelle Treffen solle zudem dazu beitragen, dass die Enzyklika „Laudato Si‘“ nicht versacke. „Wir wollen die Handlungsebene erreichen“ betonte der Ratsvorsitzende.

 Für weitere Gedankenanstöße zeichneten Jan Christensen und Markus Demele verantwortlich. Pastor Christensen, Umweltbeauftragter der evangelisch-lutherischen Nordkirche aus Hamburg, sagte: „Die weltweiten Umweltschäden betreffen alle Menschen und alle sind eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen zum Wohl unseres gemeinsamen Hauses, damit wir alle und unsere Mitgeschöpfe auf dieser Erde wieder eine gute Wohnstatt finden. „

 Demele, Generalsekretär des katholischen Sozialverbandes Kolping International, sagte: „Laudato Si‘ ist eine Enzyklika, die feste Wurzeln in der Wirklichkeit unserer Welt hat. Es ist keine metaphysische Abhandlung über die Güte Gottes oder eine trinitätstheologische Erörterung. Es werden konkrete Sorgen und Nöte in den Blick genommen.  bus

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