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Neustart an der Kreuzbreite

Aldi baut neuen Markt Neustart an der Kreuzbreite

Ab Montag ist der Aldi-Markt an der Kreuzbreite 19 in Bückeburg geschlossen. Dort will der Discounter voraussichtlich im Juli in einem modernen Neubau wiedereröffnen. Parallel dazu wird die Filiale am Weinberg geschlossen. Die Mitarbeiter werden für den neuen Markt übenommen.

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Der neue „Aldi“, der den alten Aldi-Markt in der Kreuzbreite 19 ersetzen wird, wird laut Thorsten Effner „eine Bereicherung“ für Bückeburg sein.

Quelle: wk

Bückeburg. Das Personal aus diesem Markt soll jedoch am Standort Kreuzbreite weiterbeschäftigt werden, da nach dem neuen Konzept laut Aldi mehr Personal erforderlich sei. Was nach der Schließung am Weinberg geplant ist, darüber diskutieren die Politiker ebenfalls bereits.

 Im Februar soll mit den Bauarbeiten an der Kreuzbreite begonnen werden, berichtet Thorsten Effner, Leiter „Immobilien und Expansion“ der in Rinteln ansässigen Aldi-Regionalgesellschaft, die mehr als 80 Discountmärkte des Konzerns beliefert und steuert. Dabei werde im Gewerbegebiet Kreuzbreite ein „moderner Aldi-Markt“ entstehen, „wie man ihn im Landkreis Schaumburg noch nicht kennt“.So wird die Verkaufsfläche von derzeit 853 Quadratmetern auf rund 1000 Quadratmeter vergrößert – plus Lagerraum. Zudem erhält das ein Stück in die Höhe wachsende, neue Gebäude große Schaufenster und etliche Oberlichter, die viel Licht ins Ladeninnere bringen. Überdies werden die Gänge zwischen den in dem Markt platzierten Regalen breiter sein, wobei die Regale selbst nicht mehr so hoch sein werden wie bisher. Dies sorgt laut Effner dafür, dass die Kunden eine bessere Übersicht über den Laden haben und dass das Einkaufen bequemer wird – etwa, weil man nicht mehr so hoch greifen muss, um Waren aus den oberen Etagen der Regale zu entnehmen.

Bauprojekt verschlingt hohe Summen

 Installiert wird auch ein energiesparendes Wärmerückgewinnungssystem, mit dem sowohl gekühlt, als auch geheizt wird. Ebenso wird das Gebäude mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgerüstet.

 Darüber hinaus wird das Warensortiment des Marktes verbreitert und neu aufgeteilt, sodass den Kunden zukünftig auch Produkte auffallen, die sie bislang nicht wahrgenommen haben. Außerdem erhält der Laden eine größere Obst- und Gemüseabteilung sowie – im Eingangsbereich – eine größere Backwarenabteilung.

 Mit dem neuen Konzept wolle man weg vom Discounter-Image, das Ergebnis sehe dann „sehr nach Supermarkt“ aus, verdeutlicht Effner. Exemplarisch verweist er auf einen vergleichbaren neuen Aldi-Markt in Minden, in dem das moderne Ladenkonzept bereits umgesetzt worden ist: „In Minden ist der neue Ladentyp wirklich super bei den Kunden angekommen.“

 Der Zuspruch zeige „ganz klar“, dass dieses Konzept das sei, was sich der Kunde wünsche, betont der Leiter der Abteilung Immobilien und Expansion. Und nicht nur aufgrund der am Standort Minden gemachten positiven Erfahrung ist er sich sicher, dass die Kunden in dem neuen Aldi-Markt an der Kreuzbreite 19 in Bückeburg ebenfalls mehr einkaufen werden als bisher.

 Bedeckt hält sich Effner allerdings bei der Antwort auf die Frage, wie viel Geld der Aldi-Konzern denn in das aktuelle Bauvorhaben investiert: Es seien „sehr hohe Euro-Zahlen“, die solch ein Bauprojekt „verschlingt“ – mehr ist von ihm hierzu nicht zu erfahren. wk

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