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Nicht aufzuholen

Kosten für Straßensanierung Nicht aufzuholen

Mit einer einfachen Rechnung hat Baubereichsleiter Jörg Klostermann im Bau- und Umweltausschuss verdeutlicht, wie die Bückeburger Straßen und Wirtschaftswege auf Verschleiß gefahren werden.

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Scharnhorststraße und Fauststraße werden im kommenden Jahr saniert. 280000 Euro sind dafür veranschlagt.

Quelle: rc

Bückeburg.. Nach der Einführung der doppelten Haushaltsführung werden jährlich rund 1,65 Millionen Euro an Abschreibungen, also Wertverlusten, auf alle Straßen im Stadtgebiet vorgenommen. Vom Jahr 2009 bis einschließlich 2014 kam dadurch die stolze Summe von rund 12,4 Millionen Euro zusammen.

 Auf der anderen Seite investierte die Stadt in dem gleichen Zeitraum insgesamt aber nur 4,7 Millionen Euro in den Neubau, Ausbau oder Unterhalt von Straßen. Die Differenz beträgt rund 7,7 Millionen Euro. So viel hätte die Stadt investieren müssen, um den Wertverlust ihres Straßennetzes auszugleichen. Klostermann: „Das werden wir niemals wieder aufholen.“ Der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger (SPD): „Als Kaufmann würde ich mich fragen, ob ich nicht etwas falsch mache.“

 Im kommenden Jahr sollen Scharnhorst- und Fauststraße (280000 Euro), Am Meierhof (215000 Euro), der „Sonnenhang“ (80000 Euro), der Radweg an der Steinberger Straße (50000 Euro) und der Gehweg Fürst-Ernst-Straße (40000 Euro) gemacht. Verschoben ist die Bahnhofstraße (450000 Euro), die Freiherr-vom-Stein-Straße (140000 Euro) und der Oberwallweg (187000 Euro).

 CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth unterbreitete im im Wirtschafts- und Finanzausschuss den Vorschlag, für Sanierungsarbeiten wiederkehrende Straßenausbaubeiträge von Anwohnern zu erheben. Im Gegenzug könnten die Grundsteuern gesenkt werden. Für die Stadt hätte das den Vorteil, dass der komplette Betrag der Ausbaubeiträge in Bückeburg bleiben würde, während bei den Grundsteuern immer ein Teil an den Kreis im Zuge der Kreisumlage fließt, so Wohlgemuth. rc

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