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Nicht aus Lust am Meckern

Bückeburg / Behindertenbeirat Nicht aus Lust am Meckern

Der Behindertenbeirat ist übereingekommen, einen neuen Anlauf zur Verbesserung der innerstädtischen Situation von Rollstuhlfahrern und Rollator-Benutzern zu unternehmen.

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Im November 2012 begutachtet eine gemeinsame Delegation von Behinderten- und Seniorenbeirat die Situation auf dem Marktplatz.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir stellen unsere Forderungen nicht aus Lust am Meckern, sondern weil sie mehr als berechtigt sind“, unterstrich Beiratssprecher Rolf Hartmann während der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums in der Begegnungsstätte. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen, soll jetzt gezielt der Kontakt zu den Fraktionen des Stadtrates gesucht werden. „Wir sind auch gern bereit, die Sachlage im Rahmen eines weiteren Ortstermins zu erörtern“, ließ Hartmann wissen.

 Die nun erneut in den Fokus gerückte Initiative geht auf eine im November 2012 gemeinsam mit Mitgliedern des damaligen Seniorenbeirates unternommene Inspektionstour zurück. Seinerzeit hatten die Inspekteure eine umfangreiche Liste mit Beanstandungen angefertigt. So hieß es beispielsweise zum Thema „Marktplatz“: „Hier zeigt das Pflaster große Fugen, zum Schlosstor sind ebenfalls unverhältnismäßig große Fugen zu erkennen, die aufgenommen werden müssen.

 Grundsätzlich ist ein Pflaster mit großen Fugen für Spastiker eine Plage und erschüttert die Personen außerordentlich. Vorschlag: Vor dem Schlosstor das Pflaster mit einem glatten Überzug versehen, um relativ erschütterungsfrei auf die glattere Pflasterung hinter dem Schlosstor gelangen zu können. Der Übergang vom Marktplatz zur Bahnhofstraße weist ebenfalls sehr breite Fugen auf, die verringert werden müssen.“

 „Wir haben einen Brief an den Bürgermeister geschrieben, mit der Bitte um ein Gespräch mit den Beiräten für Behinderte und Senioren, um die einzelnen Punkte gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt abzuarbeiten“, hatte der Beirat im Anschluss an die Begehung mitgeteilt. Auf eine Antwort auf diesen Brief war unterdessen lange Zeit vergeblich gewartet worden. „Der ist wohl in der Verwaltung versandet“, meinte Hartmann während der aktuellen Sitzung. Im zurückliegenden September verzeichnete der Behindertenbeirat den Posteingang von gleich zwei Schreiben mit städtischem Absender.

 Am 11. September erfuhr das Gremium, dass die im Inspektionsprotokoll erwähnten Geschäfte mit der Bitte um Beseitigung der angesprochenen Mängel angeschrieben worden seien. Die weiteren Mängel würden durch das Fachgebiet Bauen und Planen betreut. Unter dem Datum des 20. September wird darauf hingewiesen, dass die Verkehrssicherung trotz der unterschiedlich großen Fugen nach wie vor gegeben sei. Eine punktuelle, wo erforderlich auch flächenhafte Aufnahme der Platten sei vorgesehen, beziehungsweise werde zurzeit ausgeführt. Im Rahmen der bereits aufgenommenen Unterhaltungsarbeiten würden auch die Fugen des Natursteinpflasters und der Platten in Bezug auf deren Breite nachgearbeitet und ebenso wie die gebäudeseitigen Natursteinpflasterflächen versiegelt. Um die Fußgängerzone für Rollstühle und Rollatoren mit einer Spur aus glattem Pflaster auszustatten, hält der Brief fest, bedürfe es bezüglich einer neuen Gesamtgestaltung sicherlich einer politischen Entscheidung. bus

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