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Bückeburg Stadt Noch 70 Wünsche verwirklichen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Noch 70 Wünsche verwirklichen
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18:40 04.12.2012
Heide Möller (von rechts), Kerstin Gorenc und Christa Kemenater vom „Chancen“-Team und Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann, der die Aktion wie zahlreiche andere Prominente unterstützt, vor dem Wunschzettel-Weihnachtsbaum. Quelle: bus
Bückeburg (bus)

Mit dem Vorhaben werden Mädchen und Jungen aus Bückeburger Kindergärten und Grundschulen unter die Arme gegriffen, die ohne das Mittun engagierter Unterstützer wenig Resonanz auf ihre Wunschzettel zu erwarten hätten.

 „Wir ermitteln in Absprache mit Lehrern und Erziehern bedürftige Kinder und lassen diese auf kleinen Zetteln ihre an das Christkind oder den Weihnachtsmann gerichteten Geschenkwünsche formulieren“, erläutern Möller und Gorenc. Diese Zettel befinden sich derzeit an einem Weihnachtsbaum in der Boutique „Carpe Tempora“ (Lange Straße 26), wo sie von hilfsbereiten Mitbürgern abgeholt werden können. „Nach dem Kauf werden die Geschenke fertig verpackt zu uns gebracht, und wir leiten sie an die Schulen und Kindergärten weiter“, schildern die Initiatorinnen das weitere Vorgehen. Ein spezielles Verschlüsselungssystem trage dafür Sorge, dass nur der Vorname und das Alter des Kindes bekannt werden.

 Den Weihnachtsbaum schmückten rund 110 Wunschzettel. „Für etwa 70 verbliebene Zettel suchen wir noch Geschenkpaten, die den Kindern zum Christfest eine Freude bereiten wollen“, legen Möller und Gorenc dar. Die Aktion wird am Sonnabend, 15. Dezember, abgeschlossen. „Carpe Tempora“ – Telefon (05722) 9201210 – ist von montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

 Das „Chic für Chancen“-Team weist darauf hin, dass der Vereinssitz am 1. Januar an die Bahnhofstraße 18a verlegt wird, wo auch die Umsonst-Boutique des Vereins zu finden ist. Dort werden Kleidung für die ganze Familie sowie Spielzeug und Kinderbedarf gratis abgegeben. „Auch wenn das jetzige Geschäft geschlossen wird, besteht der Verein selbstverständlich weiter, und wir werden auch in Zukunft bedürftige Familien aus unserer Region unterstützen“, gibt das Team zu verstehen. Ziel der Vereinsarbeit sei nicht nur die materielle Unterstützung, sondern auch die Förderung der allgemeinen Integration.