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Noch genügend Wohnungen angemietet

Flüchtlinge in Bückeburg Noch genügend Wohnungen angemietet

In der Notunterkunft Herderschule mussten über den Jahreswechsel deutlich weniger Flüchtlinge einquartiert werden, als ursprünglich geplant.

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Quelle: Archivfoto

Bückeburg. Derzeit leben dort etwa 40 Flüchtlinge, mehr als 70 sollten ursprünglich vor Weihnachten eintreffen. Platz wäre, nachdem die Arbeiten im Osttrakt so gut wie abgeschlossen sind, für bis zu 270 Menschen.

In dieser Woche werden zehn bis 15 weitere Flüchtlinge dazu kommen wie der Pressesprecher des Landkreises Schaumburg, Klaus Heimann, auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte. Die Kreisverwaltung erwartet in dieser Woche die Zuweisung von 125 weiteren Flüchtlingen seitens der Landesaufnahmebehörde, nachdem die Behörde über die Feiertage einen Zuweisungsstopp ausgesprochen hatte. Rund 110 der neu eintreffenden Menschen kann der Landkreis nach seinem Konzept dezentral in angemieteten Wohnungen unterbringen. „Hier haben wir zum Glück in den vergangenen Tagen von den Kommunen weitere Objekte gemeldet bekommen“, sagte Heimann.

Wie viele Flüchtlinge in den kommenden Wochen noch in der Herderschule untergebracht werden müssen, hängt davon ab, wie viele Wohnungen die Kommunen im Rahmen der Aufgabenteilung mit dem Landkreis anmieten und melden können. „Bisher ist es uns gelungen, noch genügend Wohnraum zu finden und in der Hinterhand zu haben“, so Heimann: „Jetzt wird es wirklich eng.“ Er sei daher froh, dass die Herderschule als Notunterkunft noch vor Weihnachten zur Verfügung gestanden hat.

Bei der Unterbringung in Wohnungen oder eben in der Herderschule hat der Landkreis inzwischen die Möglichkeit, auf die Konstellationen zu schauen, da ihm zuvor die Identität, Nationalität oder aber der Familienstatus seitens der Landesaufnahmebehörde mitgeteilt wird. Familienverbände oder Eltern mit Kindern können so in Wohnungen untergebracht werden, Alleinstehende eher in Notunterkünften.

Wie berichtet, muss der Landkreis nach der Zuteilungsquote des Landes Niedersachsen bis März rund 2000 Flüchtlinge aufnehmen und unterbringen. Wöchentlich werden zwischen 160 bis 200 weitere Zuweisungen von Flüchtlingen erwartet. Heimann: „Wir schauen von Woche zu Woche und müssen schauen, wie es sich entwickelt.“ Der in dem Gespräch mit dieser Zeitung betonte, dass der Landkreis „nur im äußersten Notfall“ auf die Belegung von Sporthallen zurückgreifen werde. Konkrete Pläne gebe es derzeit nicht. rc

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