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Nothilfe für die gute Stube der Stadt

Bückeburg / Bauausschuss Nothilfe für die gute Stube der Stadt

Sie führt zur guten Stube der Stadt, zu Markplatz, Schloss, Fußgängerzone und Hubschraubermuseum: die Bahnhofstraße in Bückeburg. Gäste und Touristen, die mit dem Zug anreisen, gewinnen dort einen ersten Eindruck von der Stadt. Dieser ist im ersten Abschnitt vom Bahnhof bis zur Kreuzung mit dem Unterwallweg durchaus noch in Ordnung. Danach aber macht die Straße bis zum Rathaus eher den Eindruck einer Dritte-Welt-Straße.

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Ein abgesackter Randstreifen der Fahrbahn der Bahnhofstraße ist einer der Schäden, den der Bau- und Umweltausschuss bei einem Ortstermin in Augenschein nimmt.

Quelle: rc

Bückeburg. Die Fahrbahn ist wellig und hat Schlaglöcher, Gossen und Gullydeckel sind abgesackt, die großen Gehwegplatten stehen hoch, die Straßenbeleuchtung ist schummrig. Ein Übriges hat der Baustellenverkehr beim Neubau der Hauptstelle der Sparkasse getan. Kurzum: Die Straße bietet ein Bild von Traurigkeit. Und: Flicken bringt nichts, da der Unterbau der Straße nicht stimmt.

 Anlass für den Bau- und Umweltausschuss, über den Neubau der Bahnhofstraße im kommenden Jahr zu diskutieren. 450.000 Euro soll der zweite Abschnitt nach Aussage von Baubereichsleiter Jörg Klostermann kosten. Geld, das die Stadt bei der derzeitigen Finanzlage schwerlich wird aufbringen können. Dabei müssten zunächst die Haushaltsberatungen für 2015 abgewartet werden, die Anfang Oktober beginnen werden. Zudem müsse geklärt werden, mit welcher Summe sich die Sparkasse an den durch den Neubau entstanden Schäden beteiligt. Nach Aussage von Klostermann hat es vor Baubeginn eine entsprechende Bestandsaufnahme gegeben. In Gesprächen zwischen Bürgermeister und Bank habe es eine Zusage seitens der Sparkasse auf Schadensausgleich gegeben. Zur Höhe könne er derzeit keine Angaben machen.

 Vorbehaltlich der Finanzierung soll der Bereich von Rathaus bis zur Einmündung der Sackstraße als eine Art Fußgängerzone oder Mischverkehrsfläche gestaltet werden: mit ebenen Flächen ohne Bordsteine und ohne Radweg, mit Grünflächen und Stellplätzen für diagonales Parken. Es soll eine Art Platzsituation geschaffen werden, die Gestaltung an die Bebauung mit modernen Gebäuden und denkmalgeschützten Stadtvillen angepasst werden: „Die Straße ist breit genug, um hier einiges zu machen. Von der Sackstraße bis zum Unterwallweg soll die Straße als normale Straße gestaltet werden.“ Dies ist auch notwendig, da über Bahnhof- und Sackstraße täglich knapp 3000 Fahrzeuge rollen, um innerstädtische Parkplätze zu erreichen . rc

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