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Null Sicht

Sonderausbildung Null Sicht

Zu einer Sonderausbildung haben sich 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt getroffen. Themenschwerpunkt: Brandbekämpfung und Atemschutz.

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Damoklesschwert schwebt weiter
Quelle: pr.

Bückeburg.   Nach Ankunft an dem Übungsobjekt an der Hannoverschen Straße begann eine Einsatzübung in dem Abrissgebäude. Es wurde ein Kellerbrand mit vermissten Personen simuliert. Sofort bereitete die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges die Brandbekämpfung und Menschenrettung vor, während das Tanklöschfahrzeug die Wasserversorgung sicherstellte.

Die Besatzung des Rüstwagens baute unterdessen Scheinwerfer auf, um die Übungsfläche auszuleuchten. Nur wenige Minuten später drangen die ersten drei Feuerwehrleute unter Atemschutz in den Keller ein. Dort wurde durch eine Nebelmaschine eine realistische Verqualmung erzeugt. Die Sichtweite betrug nur wenige Zentimeter. Kriechend durchsuchten die Einsatzkräfte alle Räume des Kellers. Aufgrund der eingeschränkten Sichtweite erfolgte die Kontrolle durch Tasten mit den Händen. Außerdem leistete die Wärmebildkamera wertvolle Dienste.

Aufgrund der Größe des Kellers unterstützte ein zweiter Trupp die Suche. Gemeinsam wurden alle Räume des verwinkelten Kellers kontrolliert und schließlich beide vermissten Personen gefunden und gerettet. Auch den Brandherd konnten die Einsatzkräfte zügig lokalisieren und liquidieren.

Im Einsatzverlauf wurde auch damit begonnen, den Rauch mit einem Drucklüfter aus dem Gebäude zu blasen. Dadurch konnten die Sichtverhältnisse verbessert werden. Zeitgleich zum Vorgehen im Keller, trainierten weitere Einsatzkräfte den Umgang mit der Drehleiter. Einsatzauftrag für diese Kameraden: Kontrolle aller Räume in den Obergeschossen von außen.

Nach einer kurzen Auswertung der Übung teilten sich die Einsatzkräfte in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe probte das gewaltsame Öffnen von Zimmertüren, während die andere Gruppe sich noch einmal näher mit dem Thema „Be- und Entlüften“ befasste.

Nach vier Stunden konnte die Sonderausbildung beendet werden. Ausbildungsleiter Oliver Witt zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „In den beiden Tagen konnten wir sehr viele wichtige Handgriffe üben. Es ist sehr wichtig, solche Übungen durchzuführen, weshalb wir sehr dankbar sind, dass uns das Haus zur Verfügung gestellt wurde.“ r

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