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Nur eine grobe Richtung

Ausschuss für Jugend und Familie Nur eine grobe Richtung

Der Ausschuss für Jugend und Familie des Rates der Stadt Bückeburg hat sich mit mehreren Förderanträgen beschäftigt. Angesichts der bevorstehenden Haushaltsberatungen gaben die Ausschussmitglieder in den meisten Fällen lediglich eine grobe Entscheidungsrichtung vor.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Bückeburg. Im Fall des Kinderschutzbundes Schaumburg plädierte das Gremium für die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 1500 Euro.

Wie Vertreterinnen des Bundes erläuterten, soll das Geld insbesondere bei der Arbeit im Bereich der mobilen psychosozialen Betreuung und im Bereich der frühen Hilfen für Familien mit Flüchtlingsbiografie Verwendung finden. „Der Bund leistet eine wichtige Arbeit“, stellte Ausschussvorsitzende Iris Gnieser fest. Die Stadt Bückeburg werde sich ihrer Verantwortung nicht entziehen.

Hinsichtlich eines Sonderzuschussantrags der Kindertagesstätte Bodelschwingh-Haus sprach sich der Ausschuss für eine Deckelung aus. Die Kita plant die Anschaffung von 50 neuen Kinderstühlen. Sie sollen Sitzmöbel ersetzen, die mehr als zehn Jahre alt sind. Nachgefragt waren 3700 Euro, die Deckelung sieht eine Obergrenze von 3000 Euro vor.

Ebenfalls um die Bestuhlung ging es bei einem Antrag der Kindertagesstätte Arche Noah. Hier monierte die Verwaltung den aus ihrer Sicht zu hohen Anschaffungspreis. Der Ausschuss folgte dieser Auffassung und schlug einer Begrenzung der Zuschusssumme auf 1600 Euro vor.

Mehr Geld für Flüchtlingssozialarbeit

Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) möchte von der Stadt für 2018 5000 Euro erhalten, die vor allem in der Flüchtlingssozialarbeit eingesetzt werden sollen. Bislang hatte die Awo 1000 Euro pro Jahr erhalten. Gnieser unterbreitete den Vorschlag, nicht nur die Unterstützung des Awo-Kreisverbandes, sondern auch andere Hilfszahlungen für mehrere Jahre festzulegen. „Damit wir uns nicht jedes Jahr aufs Neue mit den Anträgen beschäftigen müssen“, verdeutlichte die Ausschussvorsitzende. Zudem sprach sie sich dafür aus, den Wohlfahrtshaushalt der Stadt aufzustocken. Über den Awo-Antrag soll in den Haushaltsberatungen diskutiert werden.

Die Ausschussmitglieder unterstützten einstimmig einen Verwaltungsvorschlag, der auf die Einstellung einer dritten Gruppenkraft im Bereich der Kindergärten Röcke und Unterwallweg abzielt. Der Einsatz dieser Kraft soll schwerpunktmäßig dort erfolgen, wo aufgrund eines hohen Migrationsanteils oder einer schwierigen Sozialstruktur eine intensive Betreuung der Kinder notwendig ist.

Die Personalkosten der 25-Wochenstundenkraft sollen zu 100 Prozent über das vom Land Niedersachsen aufgelegte Förderprogramm „QuiK“ (Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten) bestritten werden.  bus

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