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Nur knapp unter der Teilungsgrenze

Bückeburg / Adolfinum-Schulleiter im Gespräch Nur knapp unter der Teilungsgrenze

Im Gespräch mit dieser Zeitung äußerte sich Adolfinum-Schulleiter Michael Pavel auch zu Themen wie Stundenerhöhung und Unterrichtsversorgung.

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Bückeburg. Letztere, so Pavel, sei gewährleistet, „aber lediglich im dunkelblauen Bereich“. „Als ich hier an diese Schule gekommen bin, hatten wir 107 Prozent und damit einen guten Puffer, heute sind es zwischen 97 und 98 Prozent.“ Zwar sei die Situation nicht dramatisch. „Ich kenne noch Zeiten, da hatten wir 94 Prozent, aber wir können nicht aus dem Vollen schöpfen.“

Die Konsequenz: Allein in diesem Halbjahr fallen mehrere Stunden weg (etwa im Bereich Religion/Werte und Normen oder Physik). Die Schule, so Pavel, müsse sich „kräftig bemühen“ um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Sein Wunsch: „Zwei bis vier Kollegen könnten wir gut gebrauchen.“ Von den jüngst in Niedersachsen eingestellten Lehrern hätten Gymnasien wie das Adolfinum kaum profitieren können – im Gegensatz zu den Gesamtschulen.

Ebenfalls nur mäßigen Erfolg habe die im 2013 eingeführte Erhöhung der Stundenzahlen gehabt. „Bei uns haben die Teilzeitkräfte die Erhöhung in der Regel nicht mitgemacht und eine Senkung ihres Gehaltes in Kauf genommen“, beschreibt Pavel das Problem. Insgesamt seien rund 30 bis 35 Stunden für die Schule herausgekommen.

Die Größe der Klassen (bis zu 31 Kinder, vier statt fünf wie im Vorjahr) führt Pavel auf die sogenannte Teilungsgrenze zurück. „Wir lagen nur drei Schüler unter der Teilungsgrenze, dann hätten wir fünf und nicht vier Klassen bekommen“, erläutert der Schulleiter und gibt zugleich Entwarnung: „Wir setzen Lehrer ein, die damit umgehen können.“ Noch sieht Pavel die Versorgung nicht als kritisch an: „Man hat aus den vier Rädern etwas Luft rausgelassen.“ Die Eltern müssten sich jedenfalls keine Sorgen machen. Insgesamt sieht Pavel das Adolfinum gut gerüstet. Die Attraktivität sei hoch. Im Vergleich zum vorigen Jahr könne man sogar einen Zuwachs verzeichnen (2013: 950 Schüler, aktuell: 971). „Wir schrumpfen nicht, im Gegenteil“, sagt Pavel. Die Konkurrenz der Gesamtschulen belebe das Geschäft. mig

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