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Ohne Amtshilfeersuchen geht nichts

Vorführung Ohne Amtshilfeersuchen geht nichts

Wie die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Rettungskräften und der Bundeswehr im Katastrophenfall funktioniert, konnten die Besucher bei einer mit „Die Bundeswehr im Hochwassereinsatz“ überschriebenen Vorführung erfahren.

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Vier Tonnen Wäsche am Tag

Statt Hubschrauber: Mit Hilfe eines Radladers stapeln zwei Mitarbeiter des THW mit Sand gefüllte „Big Bags“ zu einem Schutzwall auf.

Quelle: wk

Bückeburg. Dazu hatten Helfer und Bundeswehr in und vor einer der großen Hallen ein Szenario aufgebaut, das eine Hochwassersituation darstellte. Dabei markierte eine großflächig ausgelegte blaue Kunststofffolie das Überschwemmungswasser, das von einem Wall aus Sandsäcken im Zaum gehalten wurde.

Zwei Rettungsboote – eines des Technischen Hilfswerkes (THW) und eines der Freiwilligen Feuerwehr – verdeutlichten, dass die zivilen Rettungskräfte auch zu Wasser mobil sind. Zudem demonstrierten Höhenretter des THW die Bergung einer verletzten Person aus einem „Trümmerhaus“ und Rettungssanitäter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und des DRK die Erstversorgung eines Verletzten.

Voraussetzung dafür, dass die Bundeswehr bei einer echten Hochwasserlage mit ihren Soldaten und schwerem Gerät zur Katastrophenhilfe eingesetzt werden darf, sei ein offizielles Amtshilfeersuchen des betroffenen Bundeslandes beziehungsweise Landkreises, erklärte Dieter Franke, der diese Vorführung als Referatsleiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) moderierte.

Helfen könne die Bundeswehr dann beispielsweise sowohl beim manuellen Befüllen und Platzieren der Sandsäcke als auch beim Transport mit Sand gefüllter, tonnenschwerer Big-Bags mit der CH-53. r

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