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Ohne Liturgie und Orgel, aber mit Band und Theater

Neue Gottesdienstseite Ohne Liturgie und Orgel, aber mit Band und Theater

Den Kirchen rennen die Schäfchen davon, sie treten aus. Oder wenn sie nicht wegrennen, dann sind sie oft nur Weihnachten in der Kirche zu finden.

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Das Team, das den etwas anderen Gottesdienst „Blickwechsel“ erarbeitet hat und umsetzt.

Quelle: rv

Bückeburg. Dem will die Bückeburger Stadtkirchengemeinde entgegensteuern und insbesondere die Gruppe der 25- bis 55-Jährigen zurück holen.

Dafür startet am Sonntag, 15. Februar, in der Stadtkirche eine neue Gottesdienstreihe. Diese steht unter dem Thema „Blickwechsel“ und bietet einmal im Monat jeweils um 18 Uhr einen „etwas anderen Gottesdienst“: ohne Liturgie und ohne Orgel, aber mit Musik einer Band, mit Theater und immer einem Thema, das sich an den aktuellen Fragen unserer Zeit und an der Lebenssituation der Menschen in ihrem Alltag orientiert. Kommenden Sonntag steht zum Beispiel das Thema „Wohin will ich gestern? Alles hat keine Zeit“ im Mittelpunkt.

Mit dem Gottesdienst will die Gemeinde Raum schaffen für Menschen, von denen sich Kirche entfernt hat, Menschen, die sich in traditionellen Gemeindeangeboten nicht wieder finden, Menschen, die den Mut haben, sich neu mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen, Menschen, die mitten im Leben stehen, und allen Menschen, die einfach nur neugierig sind.

„Wir wollen einen anderen Blick, wir wollen eine Ansprechmöglichkeit für Suchende sein“, sagte Landesbischof Karl-Hinrich Manzke bei der Vorstellung des neuen Angebots. „Ein lebendiger Prozess“, ergänzte Pastor Jan-Uwe Zapke. Die Kirche orientiere sich daran, was Menschen heute interessiere. Es gebe keine ultimative Problemlösung in dieser Art der Gottesdienste, aber Ansätze zur Diskussion.

Auf die Beine gestellt hat das Angebot ein Team von rund 13 Frauen und Männern, die Planung, Inhalt und Gestaltung der Gottesdienste verantworten: Thekla Blank, Eva Gödecke, Carola Jauschek, Eveline Krause, Ines Lampe-Scholz, Werner Markiewicz, Carsten Reuß, Klaus Schrader, Julia Schweizer, Caroline Volker und Birte Volkmer sowie eben Landesbischof und Pastor. Mitstreiter werden noch gerne aufgenommen.

Bückeburg ist übrigens nicht die erste Gemeinde, die eine solche Art des Gottesdienstes anbietet. Mehrere Gemeinden haben guten Erfahrungen gemacht, auf die das Bückeburger Team zurückgreifen kann. Das gilt zum Beispiel für Heino Nasemann aus einer Gemeinde in Hannover, wo so ein Angebot bereits läuft. Um die Bückeburger Offerte publik zu machen, haben alle Gemeindeglieder im Alter zwischen 25 und 55 Jahren einen entsprechenden Flyer zugeschickt bekommen. rc

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