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Operatives Geschäft bei Neschen läuft gut

Neuer Tarifvertrag abgeschlossen Operatives Geschäft bei Neschen läuft gut

Wie bereits berichtet hat das Amtsgericht Bückeburg am 1. Juli beschlossen, das Insolvenzverfahren der Neschen AG zu eröffnen, und bestätigte die Eigenverwaltung des Unternehmens sowie Arndt Geiwitz als Sachwalter. Nun hat das Unternehmen Stellung zu den Entwicklungen der vergangenen Wochen genommen.

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Die Produktion läuft bei Neschen. Das Unternehmen könne jeden neuen Lieferantenauftrag nach der Insolvenzanmeldung bezahlen, versichert der Vorstand.

Quelle: pr.

Bückeburg.  „Durch das Insolvenzverfahren wird sich das Unternehmen von der Schuldenlast der Vergangenheit befreien können“, erklärte Bettina Breitenbücher, Restrukturierungsvorstand der Neschen AG. Innerhalb der Insolvenz könnten die Altkredite bereinigt werden, sodass sich Neschen wieder voll auf seine Zukunft konzentrieren und investieren könne.

 Zugleich betonte Vorstandssprecher Henrik Felbier, „dass sich Neschen operativ bislang gut entwickelt und wir unser Produktportfolio weiter ausbauen“. Die positive Entwicklung habe es ermöglicht, auf einen Arbeitsplatzabbau zu verzichten. Unmittelbar vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gelang darüber hinaus der Abschluss einer dauerhaften Tariflösung für die Neschen AG, welche die seit 2009 laufenden, kurzfristigen Sanierungstarifverträge ablöst und Investoren eine langfristige Sicherheit geben soll. „Neschen hat sich nach der gelungenen operativen Sanierung der vergangenen drei Jahre als zuverlässiger Partner seiner Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter erwiesen und wird gestärkt aus der Insolvenz hervorgehen“, betonte Felbier.

 Der Vorstand der Neschen AG hatte am 17. April Insolvenz mit Antrag auf Eigenverwaltung angemeldet. Grund für den Insolvenzantrag waren bestehende Verbindlichkeiten aus einem alten Kreditvertrag, die das Unternehmen nicht begleichen kann. Dem Unternehmen konnte deshalb zuletzt keine positive Fortbestehensprognose mehr ausgestellt werden. In diesem Zusammenhang hat Neschen für die Rechtsstreitigkeiten mit dem Hedgefonds ein Mediationsverfahren vereinbart, das Mitte August beginnen wird.

 „Wir legen großen Wert darauf, festzustellen, dass das Unternehmen dennoch jederzeit zahlungsfähig war. Wir haben selbstverständlich sichergestellt, dass jeder neue Lieferantenauftrag nach der Insolvenzanmeldung bezahlt werden kann“, betont Restrukturierungsvorstand Breitenbücher.

 Die rund 300 Mitarbeiter des Neschen-Konzerns erwirtschafteten im vergangenen Jahr weltweit einen Jahresumsatz von mehr als 60 Millionen Euro.  r, rc

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