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Bückeburg Stadt Parlamente ohne gravierende Veränderungen
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00:16 19.10.2016
Müsingen bietet zwar ein angenehmes Wohnambiente und einen beeindruckenden Himmel, die Suche nach einem Ortsvorsteher gestaltet sich unterdessen schwierig. Das Foto zeigt einen Blick vom Friedhof Richtung Vehlen Richtung Porta Westfalica. Quelle: bus
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BÜCKEBURG

In Cammer, wo Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner gegenüber dem 2011er Urnengang etliche Stimmen eingebüßt hat, steht seinem Verbleib im Amt dennoch nichts im Weg. Die CDU schickt außer Terner Axel Wohlgemuth und Heinrich Hattendorf in den Ortsrat. Für die SPD schafften es Harald Tetzlaff und Karsten Panke.

In Evesen, wo die Sozialdemokraten über sechs der neun Mandate verfügen, wird Ortsbürgermeister Horst Schwarze seine lokalpolitische Karriere fortsetzen. Schwarze erreichte mit knapp 1000 Wählerstimmen erneut ein herausragendes Ergebnis. Ihm zur Seite stehen Reinhard Luhmann, Wilfried Wilharm, Dieter Everding, Jörn Malsch und Matthias Knickrehm. Die Interessen der Christdemokraten vertreten Cord Siekmeier, der es auf viel beachtete 400 Stimmen brachte, und Rouven Laue. Um die Anliegen von Bündnis 90/Die Grünen kümmert sich Wilhelm Klusmeier.

In Meinsen-Warber ist das Rennen noch offen

In Meinsen-Warber gestaltet sich das Rennen um den Ortsbürgermeister immer noch relativ offen. Insider gehen aber davon aus, dass Dieter Wilharm-Lohmann (CDU) im Amt verbleibt. Wilharm-Lohmanns Partei entsendet zudem Sabine Claes und Thomas Vauth. Mit Blick auf Vauth ist von Interesse, dass der Landwirt seiner Ehefrau Gudrun nachfolgt. Diese war allerdings für die SPD angetreten und hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Gudrun Vauth hätte vor fünf Jahren mit der Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen die erste Ortsbürgermeisterin des Doppeldorfes werden können. Die Grünen votierten seinerzeit jedoch für Wilharm-Lohmann und haben jetzt den Einzug ins Lokalparlament verpasst. Stattdessen sammelten Andreas Paul Schöniger (WIR) und Hendrik Runge (BfB) genügend Stimmen für eine Mitgliedschaft im Ortsrat. Es wäre schon ein Zusammengehen der beiden Neuen mit den beiden SPD-Vertretern Friedhelm Winkelhake und Stephan Zuschlag nötig, damit Wilharm-Lohmann nicht wiedergewählt würde. Nach bisherigen Äußerungen erscheint das aber unwahrscheinlich.

In Rusbend gehen die Beobachter davon aus, dass Klaus Harmening die Nachfolge von Andreas Struckmann als Ortsbürgermeister antreten wird. Der von Anke Kammann und Benjamin Stahlhut flankierte Sozialdemokrat verbuchte im September auf Anhieb 273 Stimmen. Was einem beträchtlichen Rückenwind gleichkommt. Die Rusbender Christdemokraten verdoppelten zwar die Zahl ihrer Sitze, gleichwie stehen Christine Alder und Philipp Stahlhut bei einem Stimmenverhältnis SPD:CDU von 3:2 bei der Wahl zum Chef des Lokalparlaments auf verlorenem Posten.

Müsingen hat keinen Bewerber für den Ortsvorsteher

Ähnlich präsentiert sich die Ausgangslage für Renate Hattendorf-Strahler und Jens Meier in Scheie. Den SPD-Mitgliedern steht mit Friedrich Meyer, Michael Bschor und Frank Becker ein CDU-Trio gegenüber, das sich die Wiederwahl von Ortsbürgermeister Meyer nicht nehmen lassen wird. Der Amtsinhaber lag mit 226 Stimmen deutlich vor Hattendorf-Strahler (94), Meier (93) und Becker (41).

Auf überaus deutliche Stimmenvorsprünge können auch die für die SPD angetretenen Gerhard Schöttelndreier und Gerd Vogel verweisen, die ihre langjährigen Karrieren als Ortsvorsteher in Achum respektive Bergdorf um jeweils eine Legislaturperiode verlängern wollen.

In Müsingen trat kein Bewerber für den Posten des Ortsvorstehers an. Daher steht der stärksten Partei im Wahllokal Gemeinschaftshaus das Vorschlagsrecht zu, einen Müsinger zu benennen, der zur Amtsübernahme bereit ist. Hier erreichte die SPD 269 und die CDU 171 Stimmen. Die Suche nach einem Kandidaten gestaltet sich unterdessen weiter schwierig. bus

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