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Pfingstgottesdienst im Mausoleum

Bückeburg: Ein Ständchen für den Kantor Pfingstgottesdienst im Mausoleum

In ungeraden Jahren scheint das Wetter dem ökumenischen Pfingstgottesdienst vor dem Mausoleum nicht sonderlich gewogen zu sein:  2007 musste der große gemeinsame Gottesdienst von katholischer Kirchengemeinde St. Marien, evangelisch-lutherischer Stadtkirchengemeinde und evangelisch-reformierter Kirche wetterbedingt umziehen, genauso vor zwei Jahren.

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Der Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde legt kräftig los.

Quelle: jp

Bückeburg.  Und auch in diesem Jahr ließ die Witterung den Veranstaltern keine andere Wahl: Bei anhaltendem Sprühregen, Wind und Temperaturen kaum über zwölf Grad Celsius kam eine einstündige Freiluftveranstaltung nicht in Betracht, sodass die Gläubigen wie schon 2007 und 2013 zur gemeinsamen Feier der Entsendung des Heiligen Geistes ins wind- und regengeschützte Innere des Mausoleums gebeten wurden.

 Gehalten wurde der Ökumenische Pfingstgottesdienst in diesem Jahr vom evangelisch-lutherischen Pastor Jan-Uwe Zapke, vom evangelisch-reformierten Pastor Thomas Krage und der katholischen Gemeindereferentin Sabine Kalkmann. Der Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde unter Leitung von Kantor Siebelt Meier ließ dabei – platzbedingt – seine Klänge aus dem Vorraum des Gebäudes erschallen.

 „Glaube braucht Organisation, aber in solcher Organisation muss Platz für den Geist Gottes verbleiben“, sagte Pastor Zapke in seiner Predigt. Einfach nur zu postulieren, dass es diesen Geist gebe, reiche nicht. Die Gemeinden sollten daher Räume zur Erfahrung des Geistes öffnen. Als Beispiel verwies er auf ein Erlebnis von vor einem Jahr, als er einige Jugendliche im Rahmen eines kirchlichen Projektes mit gregorianischen Gesängen vertraut machte, was für diese eine ganz besondere und intensive Erfahrung gewesen sei. „Der Geist Gottes ergreift dich, wenn du dich darauf einlässt“, so Zapke. Diese Erfahrung könne man nicht künstlich herbeiführen, aber für sie günstige Bedingungen schaffen: „Machen können wir es nicht, aber erleben dürfen wir es.“

 Außer dem Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde begleitete – wie schon in den vergangenen Jahren – der Gospel-Chor „Rhythm of Life“ unter Leitung von Imke Röder den Ökumenischen Pfingstgottesdienst. Und deren Sänger sorgten am Ende des Gottesdienstes noch für einen besonders sympathischen Schlussakkord: Nachdem „Vaterunser“, Fürbitten, Segen und die offizielle Verabschiedung verklungen waren und die meisten Gottesdienstbesucher bereits dem Ausgang des Mausoleums entgegenstrebten, stimmten sie für Kantor Siebelt Meier ein Geburtstagsständchen an, da dieser just an diesem Pfingstmontag seinen 50. Geburtstag feierte. Dazu bekam er von Gospel-Chorleiterin Imke Röder den passenden Geburtstagskuchen überreicht, wobei beim Ausblasen von dessen Kerzen seine Tochter Nina assistierte. jp

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