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Pfingstgottesdienst vor dem Mausoleum

Drei Konfessionen feiern zusammen Pfingstgottesdienst vor dem Mausoleum

„Es sind viele Gaben, aber ein Geist“ – unter diesem Bibelwort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Korinther stand der ökumenische Pfingstgottesdienst vor dem Mausoleum.

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Gläubige dreier Konfessionen trotzen beim Pfingstgottesdienst vor dem Mausoleum der widrigen Wetterprognose.

Quelle: jp

Bückeburg. Dabei hatten sich die evangelisch-lutherische Stadtkirchengemeinde, die evangelisch-reformierte Kirche in Bückeburg sowie die katholische Kirchengemeinde St. Marien trotz kühler Temperaturen und nicht ganz sicherer Regenprognose dazu entschieden, den Gottesdienst tatsächlich unter freiem Himmel stattfinden zu lassen und nicht – wie schon einige Male regenbedingt erforderlich – ins Innere des Mausoleums zu verlegen. „Das war durchaus ein Wagnis“, gab Thomas Krage, Pastor der evangelisch-reformierten Kirche, schmunzelnd nach dem Gottesdienst zu. Ein Wagnis, das nicht nur mit durchgehender Trockenheit, sondern auch zahlreichen Sonnenstrahlen belohnt wurde.

Kirche in seiner Vielfalt und Verschiedenheit

 Dabei konnte Pastor Thomas Thannippara, seit März neuer Seelsorger an St. Marien, nicht wie erwartet seinen Einstand gegeben. Ursprünglich war geplant gewesen, dass er die Fürbitten des ökumenischen Pfingstgottesdienstes in seiner indischen Muttersprache sprechen sollte. Er fehlte jedoch krankheitsbedingt und musste daher kurzfristig vom ehemaligen Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, Johannes Kersting, vertreten werden.

 Pastor Rainer Diekmann illustrierte in seiner Predigt den verbindenden Geist zwischen den Konfessionen in unterschiedlichen Bildern. Dabei ließ der Seelsorger des Pfarramts III der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Bückeburg sogar etwas Selbstkritik mit einfließen: Normalerweise stehe sein Berufsstand in dem Ruf, ungern Gottesdienste abzugeben, so Diekmann.

Bei dem ökumenischen Gottesdienst zu Pfingsten sei dies anders: Dabei brächten sich Pastoren aller drei Gemeinden sowie viele weitere helfende Hände mit ein. „Ein Notbehelf, weil eine Gemeinde es allein nicht schafft? Nein, nur so wird Pfingsten, nur so wird Kirche – in dieser Verschiedenheit, in dieser Vielfalt“, so Diekmann. Gott verbinde die Konfessionen trotz ihrer Unterschiede im Heiligen Geiste, meinte Pastor Thomas Krage, „auf dass wir einander wahrnehmen in Achtung und Würde“.

 Musikalisch begleitet und umrahmt wurde der Gottesdienst wieder vom Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde unter Leitung von Kantor Siebelt Meier sowie dem Gospelchor „Rhythm of Life“ unter Leitung von Imke Röder. Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu einem Beisammensein bei Bratwurst und kühlen Getränken eingeladen.

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