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Pinsel trifft Stimme

Bückeburg / Integration Pinsel trifft Stimme

„Pinsel trifft Stimme“ lautet der Titel eines Integrationsprojekts, das Kinder mit und ohne Behinderung künstlerisch zusammenführen soll.

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Mehr Geld für eigene Projekte

Die künstlerische Leitung des Projekts „Pinsel trifft Stimme“ liegt in den Händen von Carmen Schulze-Meyer (rechts) und Susanne Sanders (Dritte von links).

Quelle: bus

Bückeburg. Ort ist der kooperative Kindergarten „Bodelschwingh-Haus“, der sowohl eine ev.-luth. (Träger: Landeskirche Schaumburg-Lippe) als auch eine heilpädagogische Einrichtung (Träger: Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland) beherbergt. „Wir arbeiten hier seit 2006 unter einem Dach – mittlerweile ist ein Miteinander entstanden“, so die Leiterinnen Claudia Tölke und Almut Lindemann.

 Die Kinder verbrächten viele Stunden gemeinsam. Diese Zeit solle jetzt eine weitere Intensivierung erfahren. „Wir sind überzeugt, dass es im Erleben für jedes Kind die Möglichkeit gibt, seinen Teil entsprechend seiner Fähigkeit zum Gelingen beizutragen“, erklärten die Erzieherinnen. Sich mit Körper und Stimme auszuprobieren, stehe dabei im Mittelpunkt.

 Im Laufe eines Jahres sollen eigene Kunstobjekte hergestellt und gesangliche Stücke erprobt werden. Die Mädchen und Jungen treffen sich einmal wöchentlich, lassen Lebendiges und Kunstvolles entstehen.

 Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Susanne Sander von der Kunstschule „Farbenfroh“ in Ahnsen sowie von Musikpädagogin Carmen Schulze-Meyer aus Stadthagen. Die Volksbank in Schaumburg und die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland unterstützen das Projekt mit 7000 Euro. Reinhard Schreeck (Vorstand Volksbank) und Jutta Bergmann (VR-Stiftung) überreichten einen Scheck an Rainer Diekmann, Pastor der Kirchengemeinde Bückeburg.

 „Uns als Kirchengemeinde wäre die Finanzierung nicht möglich gewesen“, legte Diekmann dar. Deswegen hätten die Unterstützer ein Dankeschön verdient. Töne und Farben stellten für Kinder etwas Prägendes dar. Hier passiere ganz Großartiges. „Dass wir das zusammen hinkriegen, das ist das i-Tüpfelchen, über das wir uns riesig freuen“, so der Pastor.

 „Pinsel trifft Stimme“ sei für alle Altersstufen geeignet, wirke motivierend und begeisternd“, zeigten Tölke und Lindemann auf. Die Inhalte seien jederzeit und überall anwendbar, das Miteinander werde gestärkt. Und: „Kein Kind muss sich beweisen, alles ist richtig.“

 Die Ergebnisse des Projekts sollen im nächsten Sommer im Martin-Luther-Haus präsentiert werden. bus

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