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Bückeburg Stadt Plädoyer für weitere Alternative
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00:16 08.09.2016
Janina Kobitzky (von links) und Inka Runge mit ihrem sieben Monate alten Linus-Philip setzen sich für einen zweiten Drogeriemarkt in Bückeburg ein und sind sich der Unterstützung von 36 jungen Familien sicher. Quelle: rc
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BÜCKEBURG. Eine Initiative junger Mütter und Väter um Janina Kobitzky, die für die Bürger für Bückeburg bei der Kommunalwahl antritt, und Inka Runge will das jetzt ändern. „Ein zweiter Drogeriemarkt würde vieles für uns einfacher machen. Er würde günstiger sein, Zeit sparen, weil man nicht in andere Städte fahren müsse, und die Produktpalette insbesondere im Säuglings- und Kinderbereich wäre auch breiter gefächert“, sagte Kobitzky im Gespräch mit unserer Zeitung.

Sie hätten in den vergangenen Tagen und Wochen eine Umfrage gemacht und weit mehr als 100 junge Familien befragt. Alle seien durchweg begeistert und dafür gewesen, dass es einen weiteren Drogeriemarkt gibt. 36 wollen sich dafür einsetzen, dass ein solcher Markt kommt. In der Politik müssten entsprechende Diskussionen geführt werden, damit die Ansiedlung eines weiteren Marktes möglich ist.

Mehrfach wegen Ansiedlung in Kreuzbreite angefragt

Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren hatte eine Kette mehrfach Anfragen an die Stadt gestellt, ob sie sich in der Kreuzbreite ansiedeln könne. Dies ist seitens der Stadt mit dem Verweis auf die Sortimentbeschränkungen in dem Gewerbegebiet abgelehnt worden. In der Kreuzbreite ist der Verkauf bestimmter Waren untersagt, um Handel und Gewerbe in der Innenstadt zu schützen. In Innenstädten siedeln Drogeriemarktketten in der Regel erst ab einer bestimmten Einwohnerzahl, einer genügend großen Verkaufsfläche und/oder aber eigenen Parkflächen. Voraussetzungen, an denen es Bückeburg fehlt.

Ein bestimmter Name einer Kette, die sich dort ansiedeln müsste, wird von den beiden Müttern im Gespräch genannt. Diese habe eine deutlich größere und breitere Produktpalette insbesondere im Säuglings- und Kinderbereich, habe auch deutlich mehr Bekleidung im Angebot. Auch der Service sei besser. „Jetzt sind wir gezwungen, nach Minden, Rinteln oder Stadthagen zu fahren, wenn wir in diesem Drogeriemarkt einkaufen wollen“, erinnerten Kobitzky und Runge nicht nur an den Zeitverlust, sondern auch den Kaufkraftverlust in Bückeburg. rc

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