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Plastikwiese aus EU-Mitteln?

Verwaltungsausschuss tagt Plastikwiese aus EU-Mitteln?

Auch in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Bückeburg ist das Gutachten zu den beiden Sportplätzen in Evesen und Achum vorgestellt und darüber beraten worden. Das nicht öffentlich tagende Gremium beschloss, dass in Evesen der Bedarf vorrangig aus eigenen Ressourcen gedeckt werden soll, um zunächst über den Winter zu kommen, wie Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage mitteilte.

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Quelle: PR.

BÜCKEBURG. Außerdem beschloss der Ausschuss, dass ein Antrag auf Förderung eines neuen Kunstrasenplatzes anstelle des maroden B-Platzes am Sportzentrum in Evesen gestellt wird. „Das ist keine Entscheidung für oder gegen den Bau eines solchen Platzes“, betonte der Bürgermeister. Es werde sich in den Haushaltsberatungen für 2018 zeigen, ob ein Kunstrasenplatz gewollt und auch finanzierbar ist. Der Antrag werde gestellt, um eine Frist bis zum 15. Oktober zu wahren.

Wie Brombach ausführte, gibt es seitens der EU das Programm „ZilE“ – Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung. Mit diesem Programm sei eine Förderung eines solchen Vorhabens bis maximal 70 Prozent möglich. Ob mit dem Kunstrasenplatz die Förderrichtlinien erfüllt und – wenn ja – welche Förderung zu erwarten sei, werde sich nach der Prüfung des Antrags seitens des zuständigen Niedersächsischen Ministeriums zeigen. Der Gutachter hatte die reinen Baukosten für einen Kunstrasenplatz mit knapp 680000 Euro beziffert. Mit allen Nebenkosten geht Brombach von rund 800000 Euro aus: „Das wäre realistisch.“

Um über den Winter zu kommen, hat der Verwaltungsausschuss dem VfR Evesen mehrere Ausweichmöglichkeiten für seinen Trainingsbetrieb aufgezeigt: die vermehrte Nutzung des Kunstrasen-Kleinspielfeldes am Sportzentrum, die Rasensportfläche in Röcke und den Dr.-Faust-Platz in Bückeburg. Der Nachteil der beiden zuletzt genannten Plätze: Sie haben kein Flutlicht. Außerdem verwies der Bürgermeister darauf, dass mit Beginn des Winters der Trainingsbetrieb der Kinder- und Jugendmannschaften ohnehin in die Halle verlegt wird. Nach Aussagen des Gutachters ist die Nutzung des Platzes im Winter eingeschränkt.

Zu den Plätzen in Achum hatte der Gutachter festgestellt, dass man den Schäden an beiden Plätzen mithilfe einer intensiveren Pflege beikommen könne. rc

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