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Bückeburg Stadt "Poetische Momente" gehen in die 15. Runde
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt "Poetische Momente" gehen in die 15. Runde
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19:44 09.01.2019
Lebendige Musik steht bei David Ropertz und Philipp Jeschke in der Formation Stunde 10 im Mittelpunkt. Quelle: pr
Bückeburg

2019 geht die Reihe also in ihr 15. Jahr. Bisher war jede Veranstaltung in der Ehemaligen Landfrauenschule ausverkauft. Dass das auch 2019 so bleiben wird, dafür sprechen die drei Künstler, die der künstlerische Leiter Frank Suchland und die Geschäftsführerin des Kulturvereins, Johanna Harmening, nach Bückeburg holen.

Drei im Sauseschritt:

Der Wiedensahler Dichter, Zeichner und Maler Wilhelm Busch hat – was kaum bekannt ist – in jungen Jahren zusammen mit dem Komponisten Georg Kremplsetzer eine komische Oper geschrieben. Deren Noten hat die Folkgruppe Liederjan in einem Leipziger Archiv aufgespürt. Und aus dieser Oper ist im Wilhelm-Busch-Programm der Gruppe ein Terzett zu hören. Überhaupt liegt der Schwerpunkt auf eher unbekannten Gedichten des Meisters. Diese wurden mit viel Liebe ausgesucht und mit Einfallsreichtum und Witz vertont und bearbeitet. Die Gesänge begleitet Liederjan mit teils ungewöhnlichen Instrumenten aus dem schier unerschöpflichen Fundus der Gruppe: Von Euphonium und Chalumeau zu Krummhorn und Boomwackers. Liederjan treten am Freitag, 18. Januar, bei den Poetischen Momenten auf.

Nah und direkt:

„In unseren Texten und mit unseren Melodien denken wir häufig über Fragen nach, die uns als Menschen beschäftigen: über die Einsamkeit und das Miteinander, Traurigkeit und Glücklichsein, Schicksal und Freiheit. Dabei bleibt die Musik mit ihren groovigen Elementen immer lebendig, sogar in den ruhigsten Balladen.“ So beschreiben David Ropertz und Philipp Jeschke ihr musikalisches Engagement in der Formation Stunde 10. Ihr Indie-Songwriter-Pop ist am Freitag, 22. Februar, um 20 Uhr in der Ehemaligen Landfrauenschule zu hören. Einlass ist um 19 Uhr.

Grundlos vergnügt:

Die Schauspielerin und Diseuse Alix Dudel hat ihre Sprech- und Gestaltungskunst in den Dienst der zeitlosen und empfindsamen Dichterin gestellt: Mascha Kaléko, geboren als Kind jüdischer Eltern in Galizien. Als Mascha sieben Jahre alt war, emigrierte die Familie nach Deutschland, wo sie von 1918 bis 1938 in Berlin lebte. Mascha Kalékos Zeile „Sozusagen grundlos vergnügt“ ist der Titel eines Programmes, das Dudel und der Gitarrist Sebastian Albert zu Leben und Werk der Dichterin zusammengestellt haben. Alix Dudel, deren Markenzeichen eine herrlich tiefe und klangvolle Stimme ist, nähert sich der Dichterin in einem persönlichen Brief und nimmt das Publikum auf diese Weise mit auf Entdeckungsreise durch Kalékos Gedanken – am Freitag, 15. März, um 20 Uhr. Einlass ist um 19 Uhr.

Als Veranstaltungspartner konnten die Ehemalige Landfrauenschule, das Weinlager Barkhausen, Feine Kochkunst Ulrike sowie Axel Hühn und Jürgen Apking gewonnen werden. Unterstützt wird die Bückeburger Reihe von der Sparkasse Schaumburg. Der Vorverkauf läuft über den Kulturverein in der Touristinfo an der Langen Straße. r, rc