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Polizei meldet Rekord bei Aufklärungsquote

Bückeburg / Kriminalstatistik Polizei meldet Rekord bei Aufklärungsquote

Die Zahlen 3044 und 66,69 prägen die gestern vorgestellte polizeiliche Kriminalstatistik 2011 des Polizeikommissariats Bückeburg. Bei beiden Zahlen handelt es sich um Rekordwerte – 3044 gibt die Zahl der erfassten Straftaten an, 66,69 die in Prozent ausgedrückte Aufklärungsquote.

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Die Aufklärungsquote (die rote Linie zeigt das Ergebnis des Polizeikommissariats Bückeburg) erreichte 2011 den Wert von 66,69 Prozent.

Quelle: pr.

Bückeburg (bus). „Das Haus hat gut gearbeitet. Wir sind stolz auf die Leistung unserer Mitarbeiterschaft“, kommentierte Werner Steding.

 Stedings Stolz gilt der seit 2002 kontinuierlich gestiegenen Aufklärungsquote. Vor zehn Jahren, zwei Jahre, bevor der Hauptkommissar die Leitung in Bückeburg übernahm, lag die Quote bei gerade einmal 46,78 Prozent. 2004 wurde die 50-Prozent-Grenze überschritten, im Vorjahr notierte die Statistik 62,96 Prozentpunkte. Das aktuelle Resultat kann sich auch im Landes- (rund 61 Prozent) und Bundesvergleich (rund 56 Prozent) sehen lassen. „Unter den 88 niedersächsischen Kommissariaten belegen wir Platz 14“, verdeutlichte Steding die Qualität der in der Ex-Residenz und Obernkirchen sowie in Bad Eilsen und Nienstädt von insgesamt 51 Beamten geleisteten Arbeit.

 Das von Steding sowie Eberhard Peithmann (Leiter Kriminal- und Ermittlungsdienst), Arno Hansing (Leiter Einsatz- und Streifendienst) und Pressesprecher Ulrich Kaupmann präsentierte Zahlenmaterial zeigt auf, dass die meisten Straftaten nach wie vor bei einfachem und schwerem Diebstahl (zusammen 1026 Fälle, rund 34 Prozent) und Vermögensdelikten (rund 21 Prozent) zu verzeichnen sind. Was nach Darstellung der Berichterstatter eine „Deliktstruktur ohne außerordentliche Besonderheiten“ darstellt und nicht dazu geeignet ist, „das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu beeinträchtigen“.

 Die Steigerung der Gesamtfallzahlen um rund zehn Prozent (2010: 2767 Fälle, 2009: 2782 Fälle) führten die Beamten unter anderem auf das Einfließen von 430 von anderen Behörden bearbeiteten Delikten zurück, die nach dem Tatortprinzip aber der Bückeburger Statistik zugerechnet wurden. So tauchen etwa hier 121 von der Bundesbahn erwischte Schwarzfahrer (Beförderungserschleicher) auf. Alles in allem betrachtet weise die Zusammenstellung „eigentlich keine Auffälligkeiten“ auf. Das Quartett lenkte ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung der Wohnungseinbrüche. Deren Zahl lag im zurückliegenden Jahr (nach 87 anno 2010 und 77 anno 2009) bei nur noch 69. „Das ist meine persönliche Lieblingsgrafik“, merkte Steding an. Zumal die Aufklärungsquote in diesem recht schwierig auszukundschaftenden Segment bei mehr als 36 Prozent läge.

 Steding, Peithmann, Hansing und Kaupmann machten darauf aufmerksam, dass die Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen Tätern wegen der Zuständigkeit des Staatsschutzes in der Kriminalstatistik nicht gesondert dargestellt werden. Trotz der ideologisch geprägten Konflikte sei bei den Rohheitsdelikten ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Seit rund sechs Wochen herrsche auf diesem Feld Ruhe.

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