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Posaune pur

Camp im jbf-Centrum Posaune pur

Mit einem Konzert in der Stadtkirche ist am Wochenende das „Posaune Pur! Camp“ im jbf-Centrum in Obernkirchen eröffnet worden. Das Camp gibt es seit zehn Jahren. Es wird unter anderem von der Schaumburger Landschaft unterstützt.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Bückeburg. Zum Hintergrund: Es war im Jahr 2007, als Hannes Dietrich, Christopher Nimz, Tobias Schiessler und Michael Zühl eine tolle Idee hatten. Die vier waren als Preisträger des internationalen „Emory Remington Wettbewerbs“ nach Birmingham eingeladen worden – als Teil der in der Kategorie „Bester Posaunenchor“ ausgezeichneten Posaunenklasse Hannover. Den Wettbewerb erlebten die „Gründungsmitglieder“ des „Posaune Pur! Camps“ als etwas ganz besonderes. Überall gab es Gleichgesinnte, mit denen man sich über fachliche Fragen austauschen konnte. Dazu kamen Konzerte, Workshops und Messestände. Ein tolles Konzept. Junge und alte Musiker, die voneinander lernen – das wünschten sich Dietrich, Nimz, Schiessler und Zühl auch für ihre Heimat.

Die vier kamen zwar aus ganz unterschiedlichen Ecken Deutschlands, sie alle hatten aber ganz ähnliche Erfahrungen auf zahlreichen Sommer-Freizeiten gesammelt. Dieses „besondere Gemeinschaftsgefühl“ und die Möglichkeit, gesammelte Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben zu können, treibt die Macher des Camps bis heute an.

Nur neun Anmeldungen

Die Vorbereitungen für das erste „Posaune Pur! Camp“ begannen im Frühjahr 2007. Flyer wurden gedruckt und an Musikschulen in ganz Niedersachsen geschickt, die Veranstaltung selbst sollte auf dem jbf-Centrum stattfinden. Die Resonanz blieb ein wenig hinter den Erwartungen zurück: Lediglich neun Anmeldungen trudelten bei den Organisatoren ein. Die Zeit auf dem Bückeberg war trotzdem eine ganz besondere: „Wir sind als Gemeinschaft zusammengewachsen und halten bis heute Kontakt zueinander“, formuliert es ein Schüler. Von den Lehrern Hannes Dietrich, Christopher Nimz, Tobias Schiessler und Michael Zühl habe man sehr viel lernen können.

Nach rund einer Woche endete das Camp mit einem tollen Abschlusskonzert und dem guten Gefühl, viel gelernt zu haben. Aktuell ist die Zahl der Teilnehmer übrigens stark angewachsen und auch das Niveau steigt stetig. „Es ist einfach großartig, wie sich die Jugendlichen präsentieren“, finden die Organisatoren. Die Ausbildung etwa in den Posaunenchören werde immer besser.

Beim Konzert in der Stadtkirche bedankten sich die Musiker zunächst bei der „Schaumburger Landschaft“ und beim Förderverein des Posaunenwerks Hannover für die großzügige Unterstützung des Camps. „Wir sind sehr froh, dass wir unser Eröffnungskonzert in dieser wunderbaren Kirche spielen dürfen“, gab Tobias Schiessler zu verstehen.

Ein Lob richtete Schiessler an die Schüler, die an diesem Abend in der Stadtkirche spielten. Franzi, Henrike und Benjamin hätten das Camp schon mehrere Male besucht – Sebastian sei sogar ganz kurzfristig eingesprungen, wie Schiessler berichtete. mig

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