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Bückeburg Stadt Positive Zwischenbilanz
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00:23 04.03.2018
Dass die alten Wandreliefs der Berufsschule im Zuge der Umgestaltung zu einer Kinderkrippe hinter Putz verschwunden sind, kritisiert WIR-Ratsherr Andreas Paul Schöniger. Quelle: Archiv/rc
BÜCKEBURG

Worte, denen der Ausschuss beipflichtete.

Die weiteren Planungen sehen vor, dass im März die restlichen Arbeiten der ersten Bauphase über die Bühne gehen und der gesamte erste Bauabschnitt mit seinen fünf Krippengruppen in Betrieb gehen kann. Parallel geht es mit dem zweiten Abschnitt weiter, in dem bis Ende des Jahres zwei weitere Krippen- und zwei Kindergartengruppen entstehen werden. „Wir wollen ungehemmt weiterarbeiten“, so Brombach. Eventuell müssten weitere Punkte im Zuge eines Umlaufverfahrens auf den Weg gebracht werden. In der nächsten Sitzung soll die Vorstellung der Planung der Außenbereiche nachgeholt werden.

Der Bürgermeister deutete an, dass das bisherige Unterschreiten des Kostenrahmens ein Ende haben kann. „Wir müssen damit rechnen, dass sich die Preise entwickeln.“ Mehrkosten seien dadurch zu erwarten, dass die Außenbereiche von Krippen anders gestaltet werden müssen als die von Kindertagesstätten. Bisher sei man aber im gesteckten Rahmen. Der leichte Puffer, den man sich erarbeitet habe, werde im zweiten Bauabschnitt aufgezerrt, wenn man nicht sogar geringfügig teurer werde. Konkrete Zahlen nannte der Bürgermeister noch nicht.

Arbeiten liegen im Zeitplan

Nach dem bisherigen Stand werde man den Bauzeiten-Plan mit der Fertigstellung des zweiten Abschnitts im November/Dezember einhalten. Die Verzögerungen bei den Außenbereichen – bedingt durch das feuchte Wetter der vergangenen Wochen – werde man im Verlauf des Jahres sicherlich aufholen.

Die offizielle Einweihung wolle die Stadt feiern, wenn die Außenanlagen „vorzeigbar“ seien, so Brombach: eher im Juni vor den Sommerferien.

Den einzigen Kritikpunkt äußerte WIR-Ratsherr Andreas Paul Schöniger, der monierte, dass mit den Wandreliefs im Treppenaufgang „ein Stück Historie als ehemalige Berufsschule hinter Putz und Halbschalen für immer verschwunden ist“. Vielleicht gebe es eine einvernehmliche Lösung unter dem Stichwort „Kunst am Bau“, um im Zusammenhang mit Namensgeberin Juliane auch an die Zeit als Berufsschule zu erinnern, etwa durch Freilegung einer Säule. Eine Kritik, die im Ausschuss nicht weiter diskutiert wurde.