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„Prächtiger Baum“ setzt lange Tradition fort

Bückeburg / 1. Mai „Prächtiger Baum“ setzt lange Tradition fort

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel haben am Sonnabend (30. April) mehrere Hundert Zuschauer das Aufstellen des Maibaums auf dem Marktplatz verfolgt.

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Keine leichte Aufgabe: Mit vereinten Kräften stemmen die Männer der 3. Kompanie den Maibaum in die Höhe. © wk

Bückeburg (wk). Auf den ersten Blick sah der rund zehn Meter hohe und in frischem Grün stehende Birkenstamm zwar gar nicht so gewaltig aus, dennoch mussten sich die Männer der unter der Leitung von Reinhard Peters stehenden 3. Kompanie des Bürgerbataillons ordentlich ins Zeug legen, um den Baum aus der Waagrechten in die Senkrechte zu stemmen.

Reichten dabei zunächst noch allein die kräftigen Arme der Akteure aus, den Maibaum einige Winkelgrade nach oben zu kippen, kamen schon bald darauf lange Holzstangen und zwei lange Sicherungsseile zum Einsatz, um quasi „der Baumkrone den Rest zu geben“. Unter dem Beifall der Zuschauer glitt der Maibaum schließlich um kurz nach 18 Uhr in die auf dem Marktplatz eingelassene Bodenhülse, wo er mit einigen Holzkeilen befestigt wurde.

„Es ist ein prächtiger Baum“, kommentierte der Bürgermeister Reiner Brombach in seiner kurzen Ansprache die mit rot-weiß-blauen Schleifen sparsam geschmückte Birke. Das Aufstellen von Maibäumen beschrieb er überdies als eine „lange Tradition“, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa beziehungsweise „im Prinzip in der ganzen Welt“ gepflegt werde. Den Baumschmuck hatten übrigens Kinder der Städtischen Kindertagesstätte Bückeburg angefertigt.

Im Anschluss an die Rede des Verwaltungschefs stimmten die gut gelaunten Festbesucher dann gemeinsam das alte Volkslied „Der Mai ist gekommen“ an, wobei sie musikalisch von einer Kirmesorgel begleitet wurden, die bereits das Vorprogramm bestritten hatte.

Zum weiteren Programm gehörten Darbietungen einer Trachtentanzgruppe und von Schülern der Tanzschule Voges sowie konzertante Einlagen des Bückeburger Männergesangvereins von 1841 und des Chores „Con Voce“.

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