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Planungen für neue Krippe in Bückeburg Praktisch, variabel, umweltfreundlich

Während der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses sind drei Entwurfsplanungen für die am Straußweg geplante Errichtung einer Kinderkrippe vorgestellt worden.

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Von herbert busch Bückeburg. Der Neubau soll 45 Mädchen und Jungen Platz bieten. Mit den Entwürfen waren die Büros „Architekten BJM Jäger & Messmann GmbH“ (Hameln), „Architektenbüro Gerhard Köster“ (Helpsen) und „aad Vision 12!“ (Obernkirchen) beauftragt worden.

 „BJM“ stellte einen zweigeschossigen Quader vor, dessen Farbkonzept sich an der Pusteblume orientiert – Weiß-, Gelb- und Grüntöne bestimmen das optische Erscheinungsbild. Die zweigeschossige Bauweise ermögliche die Einrichtung einer knapp 1000 Quadratmeter umfassenden Außenspielfläche, erläuterten Vertreter des Büros. Bei der Wärmeerzeugung setzen die Hamelner auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

 Das Gebäude soll in einer Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit Massivdecken errichtet werden. „Das statische System ermöglicht eine einfache Umbaubarkeit und Nachnutzung“, führten die Vertreter aus.

 „Köster“ präsentierte ein eingeschossiges Haus. „Jede Stufe, die man hat, ist eine Stufe zu viel“, legte der Berichterstatter dar. Der Entwurf verfüge über eine klare Struktur, sei offen und transparent. Die in Help-sen ansässige Firma setzt beim Energiekonzept ebenfalls auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpentechnik unterstützt von auf dem Dach montierten Warmwasser- und Photovoltaikkollektoren. Das Büro legt viel Wert auf das Speichern von Energie und schlägt in diesem Zusammenhang für seinen Ziegelbau einen sogenannten Eisspeicher vor. Als mögliche Nachnutzung käme betreutes Wohnen infrage.

 Die Planer von „aad“ zeigten einen in drei Zonen gegliederten zweigeschossigen Bau. Die Obernkirchener führten als Leitmotiv ihrer Gestaltung das Gartenhaus an. „Ein klarer, einfacher Baukörper, eine tragende Holzkonstruktion, eine vorgehängte Fassade“, lautete ihre Kurzzusammenfassung. Dazu wenige, prägnante Materialien, spielerische Farbakzente und eine direkte Beziehung zur Natur. Im Mittelpunkt ihres energetischen Konzepts steht eine Wärmepumpe mit sechs Erdbohrungen. Dieses Konzept ermögliche durch eine Umkehrfunktion während der Sommermonate eine Kühlfunktion. Außer den aktiven Energiesystemen berücksichtigt der Entwurf die Nutzung passiver Elemente.

 Für welchen Vorschlag die Ausschussmitglieder votierten sowie hinsichtlich der Kosten der Konstruktionen war nichts in Erfahrung zu bringen. Diese Details wurden in nicht öffentlicher Sitzung verhandelt. bus

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