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Probleme mit der Stromversorgung?

Leser fordert Energiekonzept für Wochenmarkt Probleme mit der Stromversorgung?

Gibt es auf dem Wochenmarkt in der Ex-Residenz Probleme mit der Stromversorgung? Das jedenfalls meint Siegfried Wache, ein Leser unserer Zeitung, der offenbar zu den Besuchern des jeweils dienstag- und freitagvormittags in Bückeburg gastierenden Wochenmarktes gehört.

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Dass es auf dem Bückeburger Wochenmarkt Probleme mit der Stromversorgung gibt, kann Heidrun Wilkening (rechts), Verkäuferin der Fleischerei Schulte, nicht bestätigen.

Quelle: wk

BÜCKEBURG. So berichtet der Bückeburger, dass es am Freitag, 14. Oktober, „mal wieder so weit“ gewesen sei, dass „die überforderte Elektrizitätsversorgung auf dem Marktplatz“ ihren Dienst versagt habe. „Ein Umstand, der für die Marktbeschicker schon fast alltäglich ist. Offensichtlich ist die häufige Unterbrechung der Energieversorgung für die Verwaltung kein Thema.“

Mit Blick auf die elektrischen Ausstattungen der Verkaufswagen ist es laut Wache „an der Zeit, endlich ein dezentralisiertes Stromversorgungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen, das ausfallsicher ist und auch den kreuz und quer laufenden Kabeln und Stolperfallen ein Ende macht“. Das hätte man schon bei der Neupflasterung des Platzes verwirklichen müssen. Jetzt indes werde sich dies „sicher schwerer, weil deutlich teurer, verwirklichen lassen.

Aufgrund des Leserbriefes haben wir bei einigen Marktbeschickern nachgefragt, was diese denn zu den von Wache geschilderten Strom-Problemen zu sagen haben.

Beschicker haben keine Probleme

„Ich habe hier Strom“, berichtet Anja Buhmeier von der Fleischerei Lohmeier & Zabell. Sie sei schon seit einigen Jahren als Verkäuferin auf dem Bückeburger Wochenmarkt tätig, habe es aber noch nie erlebt, dass in dem Verkaufswagen der Strom ausgefallen sei. Und Strom benötige man für den Fleisch- und Wurstwarenstand immer – beispielsweise für die Kühlung, für das Aus- und Einfahren des Tresens sowie für die Innenbeleuchtung.

Entwarnung gibt auch Heidrun Wilkening, Mitarbeiterin der Fleischerei Schulte: Seit rund dreieinhalb Jahren, jeweils dienstags, arbeite sie bereits auf diesem Wochenmarkt und von Schwierigkeiten mit der Stromversorgung habe sie bislang ebenfalls nichts mitbekommen. Allerdings würde man in dem Verkaufswagen ihres Arbeitgebers von einem etwaigen Stromausfall im Leitungsnetz lediglich insofern etwas bemerken, als dass die Innenbeleuchtung nur für einen kurzen Moment flackern würde. „Denn sobald von außen kein Strom mehr ankommt, springt sofort automatisch die Notstrombatterie des Fahrzeuges an, um etwa die Kühlung aufrechtzuerhalten.“

Im Winter kann das Netz mal überlastet sein

Zum Winter hin passiere es schon mal, dass das von der Stadt Bückeburg zur Verfügung gestellte „Stromnetz überlastet“ ist und der Strom ausfalle, berichtet indes Wilhelmine Humcke, Verkäuferin am Stand von Hedda’s Bauernladen. Allerdings handele es sich dabei um Einzelfälle. Ergänzend verrät sie, dass sie schon seit mindestens zehn Jahren zweimal pro Woche als Verkäuferin auf dem Wochenmarkt zugegen ist.

Und was meint die Verwaltung zu dem angeblichen Problem? „Das kommt vielleicht dreimal im Jahr vor, dass an der Stromversorgung einzelner Wagen mal die Sicherung herausspringt. Das kann schon mal passieren, aber das ist überhaupt kein Drama“, sagt die für den Wochenmarkt zuständige Ordnungsamtsmitarbeiterin Natascha Vogt. Ursachen gebe es unterschiedliche. So könne beispielsweise auch mal ein Defekt an den betroffenen Verkaufswagen vorliegen. Bei der Stromversorgung des Wochenmarktes handele es sich jedenfalls um ein „bewährtes System, das für unsere Belange ausreichend ist“, und „ständig gewartet“ werde. wk

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