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Prominente Gäste beim „Weißen Ring“

Späte Weihnachtsfeier Prominente Gäste beim „Weißen Ring“

Eine etwas verspätete Weihnachtsfeier hat die Außenstelle Schaumburg der Hilfsorganisation „Weißer Ring“ im Restaurant „Da Michelina“ gefeiert.

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 Karsten Becker (stehend) richtet ein Grußwort an die Weihnachtsfeierbesucher – rechts neben Becker: Thomas Weishaupt.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Das Hinüberrutschen des Termins ins neue Jahr sei schlicht dem vielfältigen Engagement der ehrenamtlichen Mitglieder geschuldet, erläuterte Außenstellenleiter Thomas Weishaupt. Außer einem gemütlichen Zusammensein hielt das Treffen mehrere bemerkenswerte Programmpunkte parat.

 Zum einen begrüßte Weishaupt mit dem Landtagsabgeordneten Karsten Becker, Rintelns Kripo-Chef Jörg Stuchlik und Dirk Scheerle, der beim Landeskriminalamt unter anderem für die Erstellung von Phantombildern verantwortlich zeichnet, prominente Gäste. Zum anderen nahm der Außenstellenleiter eine Ernennung und eine Ehrung vor.

 Neu im Kreis der Schaumburger Abteilung der 1976 in Mainz gegründeten Organisation sind Doreen Nappke und Anke Heldt. Geehrt wurde Senta Taege für 15-jähriges Engagement. Eckhard Dittrich erhielt ein vom Landesvorsitzenden Rainer Bruckert unterzeichnetes Schriftstück, das ihn als stellvertretenden Leiter der Schaumburger Dependance ausweist.

 Becker stellte in einem kurzen Grußwort die wichtige Rolle des „Weißen Rings“ bei der Betreuung von Kriminalitätsopfern heraus. Das Agieren der Mitglieder bei Unterstützung und Nachsorge sei vorbildlich. „Ich sage Ihnen ganz herzlich Dank dafür, dass Sie ehreamtlich dafür sorgen, dass Opfer von Gewalt- und Straftaten einfacher in die Normalität zurückkehren können“, brachte der Politiker zum Ausdruck. „So eine Organisation zu haben, ist ein enormer Gewinn für die Gesellschaft.“

 Auf die aktuell über die Silvester-Ereignisse in Köln, Hamburg und Stuttgart produzierten Schlagzeilen eingehend, zitierte Becker Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz: „Wir müssen nicht wissen, woher die Täter kommen, sondern wir müssen jetzt wissen, wo sie sind.“ Es sei Fakt in Deutschland, dass es hinsichtlich der Täter die gleiche Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung geben werde wie bei jedem vergleichbaren Fall. „Das steht völlig außer Frage“, betonte der Landtagsabgeordnete.

 Weishaupt bilanzierte für das zurückliegende Jahr insgesamt 83 Kontakte. „In 22 Fällen haben wir materielle Hilfe geleistet, in 40 Fällen konnte telefonisch geholfen werden, 21 Fälle lagen außerhalb unseres Zuständigkeitsbereichs“, fasste der Leiter zusammen, der überdies ein 2015 in Bad Nenndorf etabliertes Kontaktangebot und eine an der IGS Rinteln veranstaltete Projektwoche ins Gedächtnis rief.

 Dem als Verein organisierten Ring gehören bundesweit rund 50000 Mitglieder und etwa 3200 Helfer an.

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