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Bückeburg Stadt Publikum und Musiker gut aufgelegt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Publikum und Musiker gut aufgelegt
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00:30 24.08.2014
László Gulyás (von links), Peter Malaj und Sebastian Hoffmann unterhalten das Bühnensommer-Publikum mit prima interpretierten Jazz-Standards. Quelle: bus
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Bückeburg

Beinahe selbstredend nahm die Programmfolge ihren Auftakt mit „Summertime“.

 „Das ist angesichts der momentanen Witterungsverhältnisse fraglos ein mutiges Unterfangen“, hielt Albert Brüggemann fest, der die Auftritte der unter städtischer Regie organisierten dreiteiligen Freiluftreihe an vorderster Stelle verantwortet. Als nachmittags heftige Regenschauer über der Stadt niedergingen, sei ernsthaft über eine Verlegung ins Hubschraubermuseum nachgedacht worden. „Aber schließlich haben wir uns entschieden, am angestammten Platz festzuhalten“, berichtete der Vorsitzende des Ratsausschusses für Kultur und Tourismus.

 Die herbstlichen Temperaturen sprachen die Musiker László Gulyás (Piano), Peter Malaj (Saxofon) und Sebastian Hoffmann (Bassgitarre) mit einer romantischen Interpretation des Klassikers „Autumn Leaves“ an.

 Gleichermaßen relaxed wie kurzweilig spannten die Vollblutmusiker anschließend einen vom „St. Louis Blues“ über „Sentimental Mood“ und „Killing me softly“ bis zu „Blue Moon“ reichenden Bogen. Als es mit einem verträumten „Lullaby of Birdland“ in die Pause ging, meinte Brüggemann: „Wir erleben hier und heute ein bemerkenswert hohes musikalisches Niveau.“

 Das setzte sich auch im zweiten Teil des knapp zwei Dutzend Kompositionen umfassenden Vortrags fort. Jetzt befanden sich Gulyás, Malaj und Hoffmann – an den Festzeltgarnituren von rhythmischem Fingerschnippen und Zungenschnalzen begleitet – bald „On the Sunny Side of the Street“, präsentierten dem Auditorium eine „Petite Fleur“ und meinten: „Put it where you want it“. Mit „Take a Train“ deutete sich an, dass der von viel Beifall begleitete Abend und mit ihm die aktuelle Serie des Bühnensommers ihrem Ende entgegen steuerten. Der Jazz-Zug nahm unterdessen noch einmal ein wenig Fahrt auf und stand spätestens bei „Sweet Georgia Brown“ unter Volldampf.

 „There will never be another you“, lautete das musikalische Schlusskompliment der Interpreten an die nachdrücklich nach Zugaben verlangende Zuhörerschaft. „Schön das einmal mehr beide Seiten gut aufgelegt sind“, merkte Brüggemann mit Blick auf Publikum und Instrumentalisten an. Und stellte für 2015 eine Neuauflage in Aussicht. „Mittlerweile hat sich die über einen gewissen Livestyle-Charakter verfügende Reihe etabliert und es wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Fortsetzung geben.“bus

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