Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Punktgenauer Ablauf

Radio-Gottesdienst Punktgenauer Ablauf

„Licht, Liebe, Leben – Das Opfer Christi für die Leiden der Menschen“, unter diesem Motto hat der Evangelische Radio-Gottesdienst gestanden, der am Karfreitag live aus der Bückebuger Stadtkirche auf den Wellen von NDR Info und WDR 5 übertragen wurde.

Voriger Artikel
Kampf gegen Ölfilm zieht sich hin
Nächster Artikel
Lachen, weil der Tod verspielt hat

Bückeburg. Wie bereits bei dem Radio-Gottesdienst vor drei Jahren mit Pastor Jan-Uwe Zapke galten auch dieses Mal strenge Anforderungen an den zeitlichen Ablauf: Punktgenau um 11 Uhr musste der gesamte Gottesdienst abgeschlossen sein, weil dann die stündlichen Nachrichten folgten. Weshalb alle Beteiligten am Nachmittag zuvor einen detaillierten Probelauf absolvierten, mit sämtlichen Musik- und Wortbeiträgen, um nicht nur die komplexe Aufnahmetechnik, sondern vor allem die exakte Einhaltung der vorgegebenen zeitlichen Schranken auf Herz und Nieren zu testen. Auch die Funktion aller 15 Mikrofone und aller übrigen beteiligten technischen Komponenten wurde während der Generalprobe einem Härtetest unterzogen.

 Und das mit Erfolg: Wie schon vor drei Jahren klappte auch diesmal wieder der gesamte vorgegebene Ablaufplan des Gottesdienstes. „Ihr habt das ganz wunderbar gemacht“, bedankte sich Radiopastor Oliver Vorwald bei allen Beteiligten, nachdem das alles entscheidende rote Aufnahmelicht erloschen war.

 In seiner Predigt während der Liveübertragung hatte sich Landesbischof Karl-Hinrich Manzke für eine Beibehaltung des am Karfreitag geltenden Tanzverbots ausgesprochen, an dem kurz zuvor die Jugendorganisationen von SPD, FDP und Grünen öffentlich gerüttelt hatten. Manzke: „An diesem Tag rollt der Ball nicht, und das Tanzbein bleibt ein Standbein.“ Die Wunden und das Wüten in der Welt könne man nur aushalten, wenn man einen Ort habe, wo man es beklagen könne, so Manzke in seiner Predigt. Erlittenes Unrecht mit weiterem Unrecht zu vergelten und gegenseitiges Aufrechnen führe hingegen nur noch tiefer in die Unversöhnlichkeit. „Der gekreuzigte Christus verbittet sich das. Er will uns unser Unrecht abnehmen.“

 Mit Sibylle Richter-Hansmann, die sich in der Flüchtlingsbetreuung engagiert, Krankenhausseelsorgerin Elisabeth Garner-Lischka und der aus Syrien geflüchteten ehemaligen UNO-Mitarbeiterin Abeer Alnaqib berichteten drei Gottesdienstteilnehmer anhand ihres eigenen Lebenshintergrunds, wie das Handeln Jesu Christi den Umgang mit eigenen Leiderfahrungen beeinflusst. jp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg