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Punktlandung

Sablé-Jubiläum Punktlandung

Höhepunkt des offiziellen Parts des Sablé-Jubiläums ist ein Empfang der Stadt Bückeburg im Neuen Sitzungssaal des Rathauses gewesen. Dabei sind die vor 50 Jahren unterzeichneten Partnerschaftsurkunden bekräftigt worden.

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Reiner Brombach (rechts) und Claude Perrinelle tauschen die Partnerschaftsurkunden aus.

Quelle: bus

Bückeburg. „Wir“, halten die amtlichen Dokumente fest, „erneuern heute feierlich die Partnerschaft zwischen unseren Städten.“ Durch Austausch zwischen den Einwohnern, Vereinen und Schulen sollen die ständigen Beziehungen gepflegt und gefördert werden. Und: „Der europäische Gedanke der Völkerverständigung soll durch die Städtepartnerschaft weitergetragen werden.“

Ansprachen von Claude Perrinelle (stellvertretender Bürgermeister von Sablé sur Sarthe) und Bückeburgs Stadtoberhaupt Reiner Brombach sowie kurze Statements von Hélène Abraham (Jugendbürgermeisterin von Sablé) und Aad Stoevenberg, der für die aus Zuidplas angereiste niederländische Delegation das Wort ergriff, erhellten die Bedeutung der feierlichen Zusammenkunft.

Brombach stellte die wichtige Rolle der Bürgermeister und Stadtdirektoren für das Gedeihen der Partnerschaft heraus. Außerdem seien die Beziehungen zwischen den Schulen hervorzuheben. „Das gegenseitige Kennenlernen bereits in der Jugend fördert das Verstehen des jeweils anderen und verhindert, dass aus Missverständnissen Konflikte entstehen“, betonte Brombach.

Gegenseitiges Verständnis

Perrinelle rief die gemeinsame Geschichte des französischen und des deutschen Volkes ins Gedächtnis. Die Beziehung sei nicht immer einfach gewesen. Inzwischen ermögliche das gegenseitige Verständnis der beiden Nationen, Herausforderungen anzunehmen. Der Stellvertreter von Bürgermeister Marc Joulaud: „Das Verständnis zwischen unseren Ländern ist ein Grundstein der Stabilität Europas.“ Am Ende seiner Rede sprach Perrinelle eine offizielle Einladung Sablé sur Sarthes an Bückeburg für das kommende Jahr aus.

Anschließend würdigte Brombach mehrere Personen für deren Engagement in Sachen Partnerschaft. Ehrenurkunden erhielten Brigitte Boutruche, Martina Féau, Elke Becker, Heinz Oertel, Siegfried Klein, Ingrid Deventer, Marie-Claude und Ekkehard Thomas sowie Monika und Hans-Dieter Wehking.

Nachdem Fatbardh und Fatmir Prengioni sowie Sean Wellmann von den Schaumburger Märchensängern die Gäste musikalisch unterhalten hatten, wurden Geschenke überreicht. Die Gäste trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Für einen Überraschungsmoment sorgten französische Jugendliche, die en spontan zu Papier gebrachtes Lied vortrugen.

Distanz ist geschmolzen

„Gute Reise, bon voyage“, hieß es dann am Sonntag , als sich die französischen Gäste am Morgen zurück auf die rund 13-stündige Heimreise machten – Bückeburg und Sablé sur Sarthe trennen etwa 1000 Kilometer. Diese Distanz ist der Auffassung vieler Beteiligter zufolge in den zurückliegenden Tagen erheblich geschmolzen. Christian Schütte, der seitens der Stadtverwaltung gemeinsam mit Birgitt Pasch-Krüger die organisatorischen Fäden in der Hand hielt, sprach rückblickend von einer „Punktlandung“. Alles habe prima geklappt. bus

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