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Raiffeisen-Landbund erzielt Millionengewinn

Bückeburg Raiffeisen-Landbund erzielt Millionengewinn

Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Raiffeisen-Landbund-Genossenschaft (RLB) haben eine zufriedenstellende Bilanz des Geschäftsjahres 2014/2015 gezogen.

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Andreas Rath (v. r.), Werner Bremer und Marco Gottschalk erstatten der Generalversammlung Bericht. Der Raiffeisen-Landbund bilanziert im großen Saal des Bückeburger Rathauses einen Gesamtumsatz in Höhe von 316 Millionen Euro.

Quelle: bus

Bückeburg. „Für die Genossenschaft erneut positiv“, gaben die Geschäftsführer Marco Gottschalk und Andreas Rath sowie Aufsichtsratschef Werner Bremer der im großen Saal des Bückeburger Rathauses tagenden Generalversammlung zu verstehen. Unter dem Strich standen rund 316 Millionen Euro Umsatz und ein Gewinn in Höhe von 3,59 Millionen Euro.

Durch die Rahmenbedingungen gestaltet es sich für die RLB allerdings immer schwieriger, derartige Ergebnisse zu erzielen. „Die vielfältigen Geschäftsfelder unserer Genossenschaft unterliegen tief greifenden und rasanten Veränderungen. Das hat uns das vergangene Jahr zum Teil schmerzlich gezeigt“, führte Gottschalk aus. Die Erzeuger- und Vermarktungspreise stünden anhaltend unter massivem Druck. Nach wie vor treffe das große europäische und globale Rohstoffangebot auf eine geringere Nachfrage. Erschwerend komme der Russland-Importstopp hinzu.

„Von den Sanktionen sind vor allem die Milch- und Schweinefleischmärkte, aber auch pflanzliche Erzeugnisse hart betroffen“, verdeutlichte das hauptamtliche Vorstandsmitglied. Für die gesamte Wertschöpfungskette bedeute das, auf kleinstem Erlösniveau zu wirtschaften. Die Schwankung der Erzeuger- und Vermarktungspreise sei eine direkte Folge globaler Einflüsse und erfordere mehr denn je vorausschauendes und risikobewusstes Handeln auf allen Ebenen.

„An der Preissituation können wir wenig ändern, daher ist es für uns wichtiger, die mengenmäßige Entwicklung in den Blick zu nehmen. Hier sehen wir in den zurückliegenden Jahren einen klaren Aufwärtstrend“, konstatierte Andreas Rath. Nach wie vor rund die Hälfte des Gesamtumsatzes (159 Millionen Euro) entfielen auf das landwirtschaftliche Geschäft (Düngemittel, Futtermittel, Getreide, Raps, Saatgut, Pflanzenschutz). An zweiter Stelle folge mit rund 90 Millionen Euro das Viehgeschäft. „Trotz des nicht einfachen Umfeldes ist es unserer Viehabteilung gelungen, die Zahl der gehandelten Tiere von 762.813 auf 778.787 zu steigern“, legte der Geschäftsführer dar. An dritter Stelle folge der Energiebereich mit 51 Millionen Euro Umsatz. „Wir sind und wir werden auch in Zukunft eine landwirtschaftliche Warengenossenschaft bleiben“, betonte Rath.

Bei der Betrachtung des laufenden Geschäftsjahres zeichneten sich für den Vorstand schwierige Marktlagen und weiterhin unsichere politische Rahmenbedingungen ab, die „keinen Anlass zur Euphorie“ aufkommen ließen. Außer möglichen wirtschaftlichen Turbulenzen stünden wichtige regulatorische Vorgaben wie etwa die Düngeverordnung durch den Gesetzgeber an, die sich unweigerlich auch auf die Entwicklung der Genossenschaft auswirken würden. Gottschalk: „Ihre RLB erwartet für das laufende Jahr ein geringeres, aber dennoch deutlich positives Ergebnis. Die breite Aufstellung unseres Unternehmens wird hierzu beitragen.“

Aus dem von 286 Mitarbeitern erzielten Jahresüberschuss wird auf Beschluss der Generalversammlung eine Dividende in Höhe von sieben Prozent an die 2274 Mitglieder (darunter 19 neue Teilhaber) ausgeschüttet. Darüber hinaus stärkt die Genossenschaft mit knapp 3,4 Millionen Euro ihre Rücklagen.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen setzten die Versammlungsteilnehmer auf personelle Kontinuität. Die Vorstände Bernhard Förster (Rietberg) und Heinrich Schütte (Petershagen) wurden ebenso bestätigt wie die zur Wahl stehenden Aufsichtsratsmitglieder Friedrich-Wilhelm Bartels (Lüdersfeld), Werner Bremer (Apelern), Hartmut Lührmann (Oeynhausen), Arndt Nottmeier (Minden), Dirk Rodenbeck (Obernkirchen), Dietrich Völker (Petershagen) und Wilhelm Wiebke (Petershagen).

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