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Rein in die DLRG – und wieder raus

Jahresversammlung abgehalten Rein in die DLRG – und wieder raus

Das maßgebliche Ereignis des vergangenen Jahres für die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Bückeburg hat sich bereits am Veranstaltungsort ablesen lassen: Erstmalig hielten die Lebensretter ihre turnusgemäße Zusammenkunft in den Räumen ihres funkelnagelneuen Ausbildungs- und Trainingszentrums ab.

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 Der stellvertretende Vorsitzende, Matthias Kraft (links), gab in seinem Vorstandsbericht einen Rückblick auf den Neubau des Ausbildungs- und Trainingszentrums.

Quelle: jp

Bückeburg. Bückeburg. Anfang Dezember hatte die DLRG nach rund einjähriger Bauzeit das neue Domizil in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bergbad eingeweiht. Möglich geworden war der Neubau, nachdem die Bäder GmbH im Jahr zuvor den Eingang des Bergbades verlegt und den sich an den alten Eingangsbereich anschließenden veralteten und maroden Umkleidetrakt abgerissen hatte.

Mit dem Neubau ihrer Ausbildungs- und Trainingsstätte an der Birkenallee hat sich die DLRG Bückeburg 2014 nicht nur einen seit mehr als einem Jahrzehnt gehegten Herzenswunsch erfüllt. Trotz einiger kurzfristig anberaumter Planänderungen für die Fahrzeughalle gelang es ihr auch, den gesetzten Finanzrahmen des Projekts nahezu punktgenau einzuhalten.

Von den 318000 Euro, mit denen der Neubau zu Buche schlug, stammten 75,2 Prozent aus Eigenmitteln, führte der stellvertretende Vorsitzende Matthias Kraft im Jahresbericht des Vorstands noch einmal im Detail aus. Weitere 8,8 Prozent schoss der Landessportbund zu, 5,7 Prozent die DLRG-Struktur und 6,3 Prozent die Bäder GmbH.

So sicher hatte die DLRG bei dem Neubauprojekt ihre Finanzen im Griff, dass sogar ein Kredit, für den die Jahresversammlung 2014 bereits ihre Zustimmung gegeben hatte, nicht erforderlich wurde. Auf vier Prozent belief sich die erbrachte Eigenleistung der DLRG-Mitglieder. „Das hört sich auf den ersten Blick ziemlich wenig an, war aber trotzdem eine echte Plackerei“, so Matthias Kraft.

Er dankte daher allen beteiligten Helfern, die sich mit hohem Körpereinsatz um die elektrische Verkabelung, den Innenanstrich und die Pflasterungsarbeiten gesorgt hatten. Glückwünsche zu ihrem neuen Domizil erhielt die DLRG Bückeburg unter anderem vom stellvertretenden Leiter des DLRG-Bezirks Weserbergland, Harm Henkel, und vom Chef der Bäder GmbH, Reiner Wilharm, der in seiner Funktion als Stadtkämmerer auch in Vertretung für Bürgermeister Reiner Brombach gratulierte.

Bei der Mitgliederentwicklung verharrt die DLRG Bückeburg mit 528 Mitgliedern zum Jahresbeginn 2015 etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dass es in den Jahren 2010 bis 2012 noch jeweils um die 580 waren und im Jahr 2005 sogar noch 619, führt der Vorsitzende Ortwin Kreft auf die hohe Fluktuation in der Altersgruppe von sieben bis 14 Jahren zurück: „Jährlich haben wir da ein Rein und Raus von rund 75 Mitgliedern.“

Insbesondere seit Beginn der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 wüssten Eltern, das „Geld auch etwas wert“ sei und schauten daher bei den Mitgliedschaften ihrer Kinder in Vereinen enauer hin. Häufig würden Kinder daher direkt nach dem erfolgreichen Ablegen eines Schwimmabzeichens bei der DLRG wieder abgemeldet.

„Dies entspricht überhaupt nicht unserem Wunsch, da es wesentlich länger bedarf als nur ein paar Wochen Ausbildung, um wirklich Wassersicherheit zu erlangen“, betonte Kreft. Man werde daher das Gespräch mit den Eltern der Kinder in der Schwimmausbildung suchen. jp

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