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Rekord-Besuch bei Spectaculum

Mittelalterfest Rekord-Besuch bei Spectaculum

Mit Rekord-Besuchszahlen ist auch das zweite Veranstaltungswochenende des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) in Bückeburg zu Ende gegangen.

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Faune, Elfen, Waldwesen: Fantasievolle Outfits auch unter den Besuchern.

Quelle: jp

Bückeburg. Bei sommerlichen Witterungsbedingungen bevölkerten am Sonnabend deutlich mehr Besucher das Veranstaltungsareal rund um die Mausoleumswiese als am Auftakttag eine Woche zuvor. „Ein rauschendes, friedliches und stimmungsvolles Jubiläum“, befand MPS-Pressesprecher Wolfgang Fuck.
Jubiläumswetter an den beiden Samstagen, „trüber April“ dagegen an den Sonntagen: Widersprüchlicher hätte anno 2015 die Witterung an beiden Wochenenden kaum ausfallen können. Statt blauem Himmel und Sonne satt gab es an den Sonntagen grauen Himmel und immer wieder Nieselregen. Dass das Veranstaltungsgelände trotzdem nicht verwaist blieb, hatte zwei Gründe: Zum einen hat sich das Spectaculum ganz nach dem Vorbild anderer großer Festivals durch den Vorverkauf über das Internet immer wetterunabhängiger gemacht. Zum anderen waren anlässlich des Jubiläums alle Bückeburger an den Sonntagen bei freiem Eintritt zum Besuch des Spectaculums eingeladen. Die brauchten dabei zwar gutes Schuhwerk, nahmen aber das Angebot in großer Zahl wahr und staunten oftmals nicht schlecht, wenn sie die Ritterspiele auf der Mausoleumswiese das letzte Mal vor zehn oder fünfzehn Jahren besucht hatten: Kein Traumspektakel mehr, kein „Tross der Fogelvreien“ und kein „Schwartenhalss“, dafür ein etwa sechs Mal so großes Veranstaltungsgelände und Auftritte international bekannter Folk- und Mittelalter-Bands.  Ein besonderes Jubiläumspräsent an die Besucher stellte die Möglichkeit zur kostenlosen Besichtigung des Mausoleums an allen vier Veranstaltungstagen dar. Allein am ersten Wochenende machten davon über 4300 Gäste Gebrauch. Noch nie dürfte man so viele so ausgefallen und fantasievoll gewandete Gäste auf dem Veranstaltungsgelände erlebt haben – von Rittern, Knappen und Schergen über Elben, Orks und Gnome bis zu Comicfiguren reichte das Spektrum. Auch Steampunk, eine noch sehr junge Stilrichtung aus dem Retro-Futurismus, fand sich unter den Besuchergewandungen häufig.
Absoluter Publikumsmagnet war am zweiten Veranstaltungswochenende die Band „Faun“: Viele Tausend Fans verfolgten den Auftritt der Teilnehmer am diesjährigen Vorentscheid des „European Song Contests“. Und so wie „Faun“ vor neun Jahren die Entdeckung des Spectaculums war, so könnte 2015 zum entscheidenden Karrierekick für die Band „Waldkauz“ werden.  Auf Facebook forderten die Fans auf Nachfrage von Veranstalter Gisbert Hiller bereits lautstark, die junge Pagan-Folk-Formation aus Hildesheim auch im kommenden Sommer wieder für Bückeburg zu verpflichten.
Das nächste Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Bückeburg findet am 9. und 10. Juli sowie am 16. und 17. Juli 2016 statt. Zuvor sind die Mittelalter-Fans der Region jedoch eingeladen, den Abschluss der MPS-Saison 2015 am Rittergut Remeringhausen bei Stadthagen zu feiern. Dort findet das Spectaculum in diesem Jahr am 10. und 11. Oktober statt. jp

Besucher halten Polizei auf Trap

Die vermeldeten Besucherrekorde bei dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum auf den Bückeburger Festwiesen rund um das Mausoleum hatten auch Auswirkungen auf die Einsatzbelastung der Beamten von der Polizei Bückeburg. Am zweitenWochenende mussten sich die Beamten des Einsatz-und Streifendienstes mit der Aufnahme von Straftaten rund um die Deliktsfelder Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung befassen. Der Sprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, wies darauf hin, dass nun die Beamten mit den Folgeermittlungen und der Aufklärung der Straftaten beschäftigt sind. Neben den Straftaten waren die Beamten auch in Sachen Ruhestörung oder der Unterstützung von Rettungskräften eingesetzt. Auf ein „ewiges Bleiberecht“ pochten indes zwei Petershäger Besucher des mittelalterlichen Marktes, die mit ihrer erworbenen Eintrittskarte einen unbegrenzten Aufenthalt im Heerlager der Ritter verbanden. Sie wurden eines Besseren belehrt und mussten von den Beamten Sonntagnacht gegen 3.20 Uhr vom Gelände geführt werden. r

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