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Resonanz könnte besser sein

Adolfiner informieren sich beim "Markt der Berufe" Resonanz könnte besser sein

Beim „Markt der Berufe“ im Gymnasium Adolfinum hatte man zunächst nicht den Eindruck, die 20 Aussteller würden mit Fragen der Oberstufenschüler überschüttet.

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Josephine Strauß und Luise Walter informieren sich am Stand der Bundeswehr.

Quelle: pr.

Bückeburg. Auch die ehemaligen Adolfiner, die sich zur Verfügung gestellt hatten, um von Studienbedingungen in Biochemie (Maike Schillmöller), Medizin (Yannick Klaus) oder Medienmanagement (Fabian Praschl) zu berichten, wurden nicht überrannt. Ganz allmählich begannen aber Einzelgespräche oder kleine Gesprächsrunden, in denen es um die Möglichkeiten nach dem Abitur ging.

 Bei der CJD-Schule Schlaffhorst-Andersen aus Bad Nenndorf erfuhren die Elftklässler einiges über die Ausbildung zum Atem-, Sprech- und Stimmlehrer. Bückeburgs Blindow-Schulen informierten über die ganze Palette der technischen Assistenzberufe. Am Stand der Bundeswehr wollten einzelne Oberstufenschüler etwas über das Studium an den Hochschulen in Hamburg und München wissen. Auf großes Interesse stieß auch die Arbeit der Flugsicherung Hannover. Was angewandte Chemie und Physik ausmacht, war bei Wago Kontakttechnik Minden und Heye Glas Obernkirchen zu erfahren. Ein guter Satz Info-Broschüren war das Mindeste, was man mitnehmen konnte.

 Schüler, die in diesen Tagen voller Stolz ihre Facharbeiten abgeben, erkundigten sich bei den Studenten aus Kiel, Osnabrück und Hannover nach den Leistungsnachweisen an den Hochschulen und Unis. Kreative Bereiche wie Modedesign und Kulturwissenschaften fanden eher bei Schülerinnen Interesse. Von Schulpastor Lutz Gräber (Schaumburg-Lippische Landeskirche) wurden Schüler auf Möglichkeiten hingewiesen, nach dem Abitur zunächst für ein Jahr in internationalen sozialen Projekten zu arbeiten.

 Für die Organisatoren Thomas Fischer und Volker Birkmann steht fest, dass es auch in Zukunft solche Informationsangebote geben sollte. Man denke aber, so Fischer, über eine Schaumburger Variante nach, um das Angebot gemeinsam mit anderen Schulen der Region zu konzentrieren und zu erweitern. Ähnlich wie beim jährlichen Hochschulinformationstag in Hameln sei an ein Rahmenprogramm mit Fachvorträgen zu denken, nahm ein Politiklehrer den Faden auf, um ihn weiterzuspinnen: Die ideal gelegene Festhalle in Stadthagen böte den angehenden Abiturienten Schaumburgs mit einer Berufs- und Bildungsmesse anderes als immer nur „Abifeten“.  r

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